2019: Was Baba Wanga sagt

Einserkastl31. Dezember 2018, 12:00
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Die größte Sorge bereitet aber der Blick in die Zukunft. Die blinde Seherin Baba Wanga übermittelt Prophezeiungen aus dem Jenseits

Silvesterabend naht, und jedes Jahr die gleichen Scherereien. Wo sind die großen Hunde-Ohropax, auf dass der Dogo Argentino nicht beim ersten Knallfrosch auszucke? Muss man sich sorgen, wenn der pubertierende Sohn im Keller mit fünf Kilo Unkraut-Ex am Eigenbauböller arbeitet? Für Neujahrsmorgen: Ist das Reparaturseidl eingekühlt und das Kotzkübelchen blank geputzt?

Die größte Sorge bereitet aber der Blick in die Zukunft. Schuld ist Brüssel. Die EU ist unfähig, den Steuersatz von Google und Facebook von 0,15 auf 0,17 Prozent zu erhöhen, aber beim Verbot des Bleigießens ist sie groß da. Nächstens wird dann gar die Eingeweideschau untersagt!

Zum Glück bleibt uns die blinde bulgarische Seherin Baba Wanga. Sie ist schon 1996 verstorben, souffliert aber weiterhin zuverlässig aus der Transzendenz, was in Zukunft abgehen wird. Hier ihre größten Prophezeiungsknaller für 2019:

Sebastian Kurz kündigt Türkis-Blau auf, weil er jemanden gefunden hat, den er noch süßer findet als Hazee: sich selbst. Fans von journalistischem Edelschmierkäse müssen zum Ersatzmagazin greifen: Der "Spiegel" bringt keine Relotius-Reportagen mehr. Donald Trump wird 2019 schwer erkranken, d. h. nun auch körperlich. Last, but not least: Die Gemeinde Wien bietet Harry Kopietz den Job als Chefkonsulent beim Krankenhaus Nord an. Im Gegenzug erklärt sich Kopietz bereit, doch nicht für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. (Christoph Winder, 31.12.2018)

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    foto: apa / hans punz
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