Hacker erbeuteten in Südkorea Daten von 1.000 geflüchteten Nordkoreanern

    28. Dezember 2018, 09:17
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    Hacker hatten Zugriff auf die Datenbank einer Flüchtlingsbehörde – Seoul äußert keinen Verdacht zu Tätern

    Seoul – Nach einem Hackerangriff sind die persönlichen Informationen von fast 1.000 nach Südkorea geflüchteten Nordkoreanern an die Öffentlichkeit gelangt. Die Hacker hätten Zugriff auf die Datenbank einer Flüchtlingsbehörde gehabt, teilte das Wiedervereinigungsministerium in Seoul am Freitag mit. In der vergangenen Woche seien Namen, Geburtsdaten und Adressen von 997 Überläufern gestohlen worden, als ein Computer der sogenannten Hana-Agentur mit dem Schadprogramm infiziert wurde. Insgesamt befinden sich derzeit rund 32.000 Nordkoreaner in dem Nachbarland.

    Ein Vertreter des Ministeriums wollte sich nicht dazu äußern, ob eine Einschüchterungskampagne Nordkoreas hinter dem Angriff vermutet wird. Es hieß lediglich, dass die Polizei inzwischen ermittelt. In der Vergangenheit sollen nordkoreanische Hacker bereits mehrfach Cyberattacken auf südkoreanische Institutionen und Firmen vorgenommen haben. Staatsmedien in Pjöngjang haben diese Angriffe bisher regelmäßig zurückgewiesen. (Reuters, 28.12.2018)

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