Massives Datenleck bei Alexa-Sprachaufzeichungen

    20. Dezember 2018, 11:21
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    1700 Sprachaufzeichnungen wurden an Unbefugte weitergesendet

    1700 Alexa-Sprachaufzeichnungen sind einem Bericht des Computermagazins "c't" zufolge von Amazon an einen Unbefugten versendet worden. Ein Kunde habe gemäß seinem Recht auf Selbstauskunft seine Sprachaufzeichnungen abgerufen und nicht nur seine, sondern auch die aus einer anderen Wohnung erhalten, berichtete das Magazin am Donnerstag.

    Nutzer nicht informiert

    Nachdem er Amazon über die Panne informiert habe, hätte der Konzern die Daten zwar gelöscht, den betreffenden Nutzer aber nicht informiert. Bei Amazon in Deutschland war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

    Datenschützer kritisieren seit längerem den fraglichen Umgang von Daten, die von Alexa, Apples Siri, Google Home und anderen Sprachaufzeichnern gesammelt werden. (red, 20.12.2018)

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      foto: apa/afp/grant hindsley
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