Promotion - entgeltliche Einschaltung

    Exporte sind kein Kinderspiel

    14. Jänner 2019, 00:00

    Ausfuhrkontrolle, Sanktionen, Handelskriege – viele exportierende Unternehmen sind sich möglicher Gesetzesverletzungen, deren Risiken und Strafen nicht bewusst.

    Es beginnt schon bei dem Begriff "Export": Dass dies die Ausfuhr von Gütern in Drittstaaten, also außerhalb der EU, bedeutet, ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass Güter nicht nur physisch gelieferte Waren sind. Die elektronische Übertragung von Software und Technologie (technische Informationen), ihre Bereitstellung auf einem Server außerhalb der EU oder mündliche – auch telefonische – Weitergabe sind ebenfalls Ausfuhren und unterliegen den Exportbestimmungen.

    "Viele exportierende Unternehmen sind sich der Risiken gar nicht bewusst, kennen die relevanten Bestimmungen nicht ausreichend und handeln unwissend gesetzeswidrig", weiß Gabriela Scopp, Geschäftsführerin von Safe Exports und Vortragende im ÖPWZ-Lehrgang "Exportkontrolle & Export-Compliance".

    Dreitätige Intensiv-Ausbildung für Kompetenz im Export

    Um Gesetzesverletzungen und damit verbundene, mitunter drakonische, Strafen zu vermeiden, hat das ÖPWZ den Lehrgang Exportkontrolle & Export-Compliance entwickelt.
    Er bereitet das komplexe Themengebiet praxisorientiert auf:

    Dual-Use Güter
    bergen ein oft unbekanntes Risiko: Gewisse Güter für zivile Nutzung können aufgrund ihrer technischen Beschaffenheit auch für militärische Zwecke verwendet werden. Sie sind in der EU-Dual-Use-Güterliste erfasst und für die Ausfuhr genehmigungspflichtig.

    Export nicht gelisteter Güter
    Doch auch der Export nicht gelisteter Güter kann genehmigungspflichtig oder verboten sein: Wenn Kenntnis oder der begründete Verdacht besteht, dass an sich unbedenkliche Güter für ABC-Waffen oder zu militärischen Zwecken in einem Waffenembargoland umgebaut bzw. verwendet werden sollen.

    Sanktionen und Embargos
    können Länder, Güter und ihre Endverwendung, natürliche oder juristische Personen betreffen. So kann z.B. ein harmlos wirkendes Unternehmen als Tarnung für eine terroristische Organisation oder Geldwäsche dienen. Einzelne Personen können mit Wirtschaftssanktionen belegt sein. Es ist deshalb essenziell, die internationalen Sanktionslisten zu überprüfen.

    US-(Re-)Exportkontrolle
    Der Export von Gütern US-Ursprungs, auch als Teil des eigenen Produkts, die Beteiligung eines US-Bürgers an einem Exportgeschäft, sowie US-Sanktionen, unterliegen weltweit dem Exportrecht der USA. Ein Verstoß gegen US-Gesetze kann zur Verurteilung durch die US-Behörden und drakonischen Geldstrafen, Haftstrafen und dem Verlust jeglicher Geschäftsmöglichkeiten mit US-Unternehmen führen.

    Verstöße gegen österreichisches, EU- oder US-Exportrecht ziehen verwaltungs-, zivil- und strafrechtliche Verfolgung mit empfindlichen Strafen und Sanktionen nach sich.

    "All diese Fakten zeigen, dass Exporte keine Bagatelle sind. Für exportierende Unternehmen ist es ein absolutes Muss, über die Exportkontrolle bestens informiert zu sein", gibt Gabriela Scopp zu Bedenken.

    Alle Informationen zum Lehrgang:

    https://www.opwz.com/fuehrung/kurse-seminare/lehrgang-exportkontrolle-und-export-compliance.html

    Das ÖPWZ

    Das ÖPWZ steht für

    • über 65 Jahre exzellente Bildungsqualität und innovativen Wissenstransfer
    • führende face2face Networking-Plattformen
    • fachliche und persönliche Qualifizierung von mehr als 515.000 Führungskräften und Mitarbeitern

    https://www.opwz.com

    • Artikelbild
    Share if you care.