Wohnen als Preistreiber: Inflation bei 2,2 Prozent

17. Dezember 2018, 10:31
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Notebooks und Tablets waren günstiger als vor einem Jahr, der wöchentliche Einkauf verteuerte sich um 4,5 Prozent

Wien – Die Teuerung verharrte auch im November bei 2,2 Prozent. Stärkster Preistreiber waren diesmal die Ausgaben für Wohnung, Wasser und Energie, gefolgt von jenen für Verkehr, gab die Statistik Austria am Montag bekannt.

foto: apa

Der Preisanstieg bei Treibstoffen war mit 13,4 Prozent etwas geringer als im Oktober (15,8 Prozent). Der Dieselpreis erhöhte sich um 15,7 Prozent, jener bei Superbenzin um 9,9 Prozent. Mieten verteuerten sich um 3,4 Prozent, Haushaltsenergie um 5,7 Prozent, wobei sich hier insbesondere eine Verteuerung bei Heizöl extraleicht (plus 25,7) bemerkbar machte. Für Verkehr mussten die Konsumenten rund vier Prozent mehr ausgeben.

Der tägliche Einkauf im Supermarkt erhöhte sich im Jahresvergleich lediglich um 0,2 Prozent. Der wöchentliche Einkauf, der neben Nahrungsmitteln auch Treibstoffe enthält, stieg hingegen um 4,5 Prozent.

Günstiger als im November 2017 waren unter anderem Notebooks und Tablets (minus 11 Prozent), Flugtickets (minus 9,5) und Mobiltelefone (minus 9,3). (APA, 17.12.2018)

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