Vorarlberg: FPÖ-Klubobmann hält Schwarz-Blau für möglich

    15. Dezember 2018, 13:34
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    Landesparteiobmann Bitschi hatte Koalition mit "Wallner-ÖVP" abgelehnt

    Bregenz – Der Vorarlberger FPÖ-Klubobmann Daniel Allgäuer hat in einem Interview am Samstag mit dem ORF Vorarlberg eine Zusammenarbeiter mit der ÖVP nach der Vorarlberger Landtagswahl im kommenden Jahr nicht ausgeschlossen. Christof Bitschi hatte bei seiner Wahl zum FPÖ-Landesparteiobmann im Juni eine Koalition mit der "rückwärtsgewandten Wallner-ÖVP" noch abgelehnt.

    "Wir Freiheitlichen werden auch in Zukunft unsere Rolle spielen, wo wir auch immer sind, egal ob in der Opposition oder sonst wo", sagte Allgäuer gegenüber dem ORF Vorarlberg. Bitschi hatte in seiner Rede nach seiner Wahl zum Landesparteiobmann Wallner scharf kritisiert. Solange die ÖVP rückwärtsgewandt sei, "gibt es mit uns keine Zusammenarbeit", hatte Bitschi festgestellt.

    Allgäuer meinte gegenüber dem ORF nun jedoch, dass Bitisch eine Zusammenarbeit mit der ÖVP "sicher nicht kategorisch ausgeschlossen" habe. Fakt sei aber, dass Landeshauptmann Waller ein Anhänger von Schwarz-Grün sei, so der Klubobmann. Mit der "türkis-blauen Reformregierung auf Bundesebene" könne der Landeshauptmann wenig anfangen. Es sei aber durchaus möglich, dass Wallner diesbezüglich umdenke und eine ähnliche "Reformpartnerschaft" andenke. "Aber es muss sich auch die ÖVP ein Stück weit bewegen", hielt Allgäuer fest. (APA, 15.12.2018)

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