Dutzende Zivilisten bei Kämpfen im Nordosten Malis getötet

    13. Dezember 2018, 17:59
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    Bewaffnete auf Motorrädern griffen Dorf an

    Bamako – Bei Kämpfen im Nordosten Malis sind nach Militärangaben rund 40 Zivilisten getötet worden. Eine Gruppe Bewaffneter auf Motorrädern habe am frühen Morgen im Bezirk Menaka ein Dorf angegriffen und das Feuer eröffnet, erklärte Armeesprecher Diaran Kone am Freitag. Die Angreifer seien vermutlich aus dem Niger stammende Angehörige des nomadischen lebenden Hirtenvolks der Fulani.

    Im wüstenhaften Norden Malis sind zahlreiche Gruppen islamistischer Terroristen aktiv, von denen viele Al-Kaida die Treue geschworen haben. Es kommt in dem Gebiet aber auch immer wieder zu Kämpfen zwischen sesshaften Bauern und Nomadengruppen.

    Menaka liegt rund 250 Kilometer östlich der Stadt Gao unweit der Grenze zum Niger. In Gao sind rund 1000 Soldaten der deutschen Bundeswehr stationiert, die sich am Uno-Friedenseinsatz Minusma zur Stabilisierung des armen westafrikanischen Landes beteiligen. Im Rahmen dieser Mission sind derzeit drei Soldaten aus Österreich in Bamako stationierten. (APA, 13.12.2018)

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