Ö-Ticket muss Gebühren bei Selbstabholung im Kartenbüro zurückzahlen

    11. Dezember 2018, 10:48
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    Das Urteil des Handelsgerichts Wien ist rechtskräftig

    Wien – Im Streit, ob verschiedene Zusatzgebühren rechtens waren, die das Ticketservice Ö-Ticket beim Beziehen von Eintrittskarten verrechnet hat, gibt es nun ein rechtskräftiges Urteil. Das Handelsgericht Wien gab dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) in allen Punkten recht. Das Kartenbüro muss nun laut VKI diverse Gebühren zurückzahlen.

    Bereits im Frühjahr habe der Oberste Gerichtshof bestätigt, dass die Gebühr bei Selbstabholung im Kartenbüro gröblich benachteiligend ist, habe das Verfahren jedoch für die übrigen Kosten an das Handelsgericht Wien zurückgewiesen. Dort wurde nun rechtskräftig entschieden, dass die Gebühren insgesamt gröblich benachteiligend seien.

    "Alle Verbraucher, die die angesprochenen Gebühren bezahlt haben, können diese nun zurückfordern", wurde der zuständige VKI-Jurist Joachim Kogelmann zitiert. Der VKI stellt kostenlos einen Mustertext zur Rückforderung dieser Gebühren zur Verfügung. (APA, 11.12.2018)

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