Opfer kirchlichen Missbrauchs: STANDARD-User erzählen

    User-Diskussion12. Dezember 2018, 09:00
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    Erniedrigungen, Schläge, Traumata: User berichten aus ihren Kindheitserfahrungen im kirchlichen Umfeld

    "Falltür auf, Kind rein, Falltür zu": Die Reportage über das erst 2008 geschlossene katholische Kinderheim Martinsbühel in Tirol und den systematischen Missbrauch, dem die dort lebenden Mädchen ausgesetzt waren, sorgte im STANDARD-Forum für Entsetzen und aufgebrachte Diskussionen. Die Reportage bewegte auch zahlreiche User dazu, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen. Hier sind ihre Geschichten:

    Dieser User – selbst ein ehemaliges Heimkind – machte die Erfahrung, dass die schlechte Behandlung der Kinder von den verschiedenen Anlaufstellen nicht einmal als Problem eingestuft wurde:

    Von erniedrigenden Strafen erzählt dieser User, der ein katholisches Halbinternat in Wien besucht hat:

    "Schien wirklich üblich gewesen zu sein, die Kinder zu misshandeln", weiß dieser User über das Mädchenerziehungsheim in Scharnitz, Tirol zu berichten.

    Diese User erinnern sich an ihre Zeit im katholischen Internat Maurer Lange Gasse in Wien:

    Bei den katholischen Schulbrüdern verlebte der Großvater dieses Users seine Kindheit – reden wollte er darüber nie viel:

    Schlimme Erinnerungen hat auch dieser User an seine Schulzeit, genau genommen an den Pfarrer, der den Religionsunterricht abhielt:

    Als "verstörend" bezeichnet dieser User seine Erfahrungen mit dem örtlichen Beichtpfarrer:

    Haben auch Sie oder jemand in Ihrem Umfeld ähnliche Erfahrungen in kirchlichen Heimen und Schulen gemacht? Wie sind Sie damit umgegangen? Was raten Sie aus Ihrer Erfahrung Betroffenen? (aan, 12.12.2018)

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