Außenhandel bremst Wachstum in Eurozone

    7. Dezember 2018, 11:14
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    In Österreich Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent zum Vorquartal

    Berlin/Brüssel – Die Verbraucher haben das maue Wachstum in der Euro-Zone im Sommer gestützt, während sich der Außenhandel als Bremsklotz erwies. Das geht aus Daten des Statistikamts Eurostat hervor. Es bestätigte am Freitag frühere Schätzungen, wonach das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Juli und September nur noch um 0,2 Prozent zum Vorquartal zulegte. Das Wachstum halbierte sich damit zum Frühjahr. Parallel dazu nahm auch die Zahl der Erwerbstätigen nicht mehr so stark zu wie im Frühjahr. Sie stieg im Sommer um 0,2 Prozent, nachdem es im Vorquartal noch ein Plus von 0,4 Prozent gegeben hatte.

    In der gesamten EU legte die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent zu. In Österreich gab es einen Zuwachs von 0,3 Prozent. Die deutsche Wirtschaft schrumpfte jedoch im dritten Quartal erstmals seit dreieinhalb Jahren. Sinkende Exporte und eine geringere Kauflust der Verbraucher ließen das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent zum Frühjahr sinken. Auch in Italien ging es bergab: Dort schrumpfte die Wirtschaft um 0,1 Prozent. (Reuters, red, 7.12.2018)

    • Der Außenhandel bremste das Wachstum im dritten Quartal.
      foto: imago

      Der Außenhandel bremste das Wachstum im dritten Quartal.

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