Käufersuche für Waagner-Biro-Brückenbau auf der Zielgeraden

    7. Dezember 2018, 11:03
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    Frist für Angebote endet – Masseverwalterin "optimistisch" – Bekanntgabe erst nach Okay vom Gericht

    Wien – Die Käufersuche für die Brückenbau-Sparte von Waagner-Biro ist auf den letzten Metern. Bis heute, Freitag, sammelte die Insolvenzverwalterin des traditionsreichen Stahlbauunternehmens Angebote für die Tochter Bridge Systems AG. "Wir sind sehr optimistisch, dass es bald eine erfreuliche Lösung geben wird", erklärte Masseverwalterin Romana Weber-Wilfert am Freitag auf APA-Anfrage.

    Waagner-Biro schlitterte im Herbst in die Zahlungsunfähigkeit und wird derzeit zerschlagen. Die Bühnentechik-Sparte ging an den Sanierer Erhard Grossnigg. Wer beim Brückenbau den Zuschlag erhält, will Weber-Wilfert erst bekanntgeben, wenn der Insolvenzrichter den Kaufvertrag genehmigt hat. Für die internationale Suche nach Interessenten sind auch Berater von Deloitte eingeschaltet.

    Von den Insolvenzen im Waagner-Biro-Konzern sind rund 1.500 Mitarbeiter betroffen. Zahlungsausstände beim Louvre in Abu Dhabi und Probleme beim Bau der neuen Gazprom-Zentrale in St. Petersburg gelten aus Auslöser der Krise. (APA, 7.12.2018)

    • Ein Bild aus besseren Tagen: Waagner-Biro Bridge Systems wurde 2016 für die Hubbrücke im Hafen von Rotterdam ausgezeichnet.
      foto: waagner-biro

      Ein Bild aus besseren Tagen: Waagner-Biro Bridge Systems wurde 2016 für die Hubbrücke im Hafen von Rotterdam ausgezeichnet.

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