Immobranche engagiert sich für gute Zwecke

    11. Dezember 2018, 10:18
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    Engagement für Mütter und Flüchtlinge

    Wohnen müssen wir alle. Für eine wachsende Gruppe an Menschen ist das angesichts der steigenden Immobilienpreise in Ballungsräumen aber nicht mehr so einfach. Alleinerziehende Mütter bzw. schwangere Frauen in Wohnungsnot landen in solchen Situationen bei immo-humana. Vereinsobmann Georg Slawik ist in der Immobilienbranche gut vernetzt, er versucht, für die Frauen günstige Wohnungen zu finden – auch wenn, wie er sagt, am Ende immer mehr Wohnungen nötig wären, als zur Verfügung stehen.

    Zur Weihnachtszeit kann bei immo-humana für zwei Anlässe gespendet werden: Am 19. 12. bringt der Weihnachtsmann den Kindern von Müttern, die am Existenzminimum leben, Geschenke zu einer Weihnachtshütte an der Mariahilfer Straße 86.

    Außerdem gibt es wieder die Aktion "Wärme schenken", bei der Müttern beim Bezahlen ihrer Heizkosten bzw. bei Reparaturen ihrer Heizungen unter die Arme gegriffen wird. "Fast täglich" kämen betroffene Frauen, sagt Slawik. Oft müssten sie aber wieder nach Hause geschickt werden, weil das Geld fehlt. "Diese Frauen zahlen Miete, Strom und Gas, aber wenn etwas Unvorhergesehenes daherkommt, dann steht die Sache."

    Haus für Flüchtlinge

    Auch das Tralalobe-Haus in der Wiener Josefstadt, das Anfang Jänner eröffnet wird, ist auf Spenden angewiesen. Der Verein Tralalobe zieht in ein Gründerzeithaus im achten Bezirk, das zuvor lange leerstand. Das Haus wurde renoviert, der Verein mietet es an und bietet ab Jänner Platz für 60 Menschen mit Fluchthintergrund, die dort geschützten Wohnraum und Betreuung finden werden. Schon während der Flüchtlingskrise sei der Kontakt zum Hausherrn zustande gekommen, berichtet Andreas Diendorfer, Geschäftsführer des Vereins: "Das haben wir dann weiterverfolgt."

    Noch ein soziales Projekt: Mit dem kürzlich vorgestellten "Cape 10" entsteht beim Wiener Hauptbahnhof in den kommenden Jahren ein Gebäude, das Arztpraxen, gastronomische Einrichtungen und Kulturräumlichkeiten sowie ein Tageszentrum für obdachlose Frauen und ein Kompetenz- zentrum für Kinder unter einem Dach vereint. Der von Coop Himmelb(l)au entworfene Bau soll 2021 fertig werden. (red, 11.12.2018)

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