Österreichischer Filmpreis 2019: "Murer" und "Angelo" führen Feld an

    6. Dezember 2018, 11:44
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    "Murer" kommt auf acht, "Angelo" auf sieben Nominierungen. Die Gala findet am 30. Jänner im Wiener Rathaus statt

    Wien – Christian Froschs Gerichtsdrama "Murer – Anatomie eines Prozesses" führt das Feld der nominierten Werke zum Österreichischen Filmpreis 2019 mit acht Nennungen an – dicht gefolgt von Markus Schleinzers Historienporträt "Angelo", das auf sieben Nominierungen kommt. Das ist das zentrale Ergebnis der Präsentation der am 30. Jänner im Wiener Rathaus stattfindenden Gala am Donnerstag im Ringturm.

    "Murer" gelang in praktisch allen Hauptkategorien, eine Nominierung zu realisieren – von der Regie für Christian Frosch über Karl Fischer als Bester Hauptdarsteller bis zur Königskategorie des Besten Films. Als Bester Film und für die Regie geht unter anderem auch "Angelo" ins Rennen. Und aufs Stockerl hat es nicht zuletzt Katharina Mücksteins Coming-of-Age-Geschichte "L'Animale" mit sechs Nominierungen geschafft, darunter als dritter Kandidat in die Sparte Bester Film.

    Von "3 Tage in Quiberon" bis "Cops"

    Bei den Hauptdarstellerinnen matcht sich Theaterstar Birgit Minichmayr für ihren Part im Romy-Schneider-Film "3 Tage in Quiberon" mit Ingrid Burkhard ("Die Einsiedler") und Nachwuchsstar Sophie Stockinger für ihre toughe Rolle in "L'Animale". Bei den Männern sind neben Fischer für "Murer" auch Shootingstar Markus Freistätter für Reinhold Bilgeris Schinegger-Biografie "Erik & Erika", Andreas Lust für "Die Einsiedler" und schließlich Laurence Rupp im Polizeidrama "Cops" nominiert.

    Insgesamt wurden je 21 Spiel- und Dokumentarfilme sowie 14 Kurzfilme eingereicht. Die Gewinner der 16 Preiskategorien werden nun von den 400 stimmberechtigten Mitgliedern der Österreichischen Filmakademie gewählt. "Es ist ein unglaublich schönes Filmjahr gewesen", zeigte sich Ursula Strauss als Co-Präsidentin der Akademie begeistert, die überdies auf einen Aufschwung für das weibliche Filmschaffen verwies: "Wir beobachten, dass es wahnsinnig schöne Frauenfiguren gibt. Und es gibt mehr Produzentinnen, die Projekte realisieren können. Das finden wir extrem toll – auch wenn noch Luft nach oben ist." (APA, 6.12.2018)

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