Nigerias Präsident behauptet, weder tot noch geklont zu sein

    4. Dezember 2018, 15:39
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    Buhari tritt Gerüchten über eigenen Tod entgegen: "Ich bin es wirklich, das kann ich Ihnen versichern"

    Abuja – Üblicherweise ranken sich Gerüchte dieser Art um Popstars: Elvis lebt, Paul McCartney hingegen ist tot und wurde durch einen Doppelgänger ersetzt. Nun ist Nigerias Präsident Muhammadu Buhari Gerüchten entgegengetreten, er sei gestorben und durch einen Doppelgänger ersetzt worden.

    Eine der Fragen, mit denen er bei seinem Treffen am Sonntag mit Landsleuten am Rande der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz konfrontiert gewesen sei, drehte sich um die Frage, ob er geklont worden sei. "Ich bin es wirklich, das kann ich Ihnen versichern", sagte er nach Angaben seines Sprechers. "Ich werde bald meinen 76. Geburtstag feiern und dabei stark sein."

    Zuletzt waren über soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook Gerüchte verbreitet worden, der Staatschef von Afrikas bevölkerungsreichstem Land sei gestorben und durch einen Doppelgänger aus dem Sudan ersetzt worden. Der Gesundheitszustand des Präsidenten hat in der Vergangenheit immer wieder für Spekulationen gesorgt. Buhari hatte sich 2017 für medizinische Behandlungen über längere Zeit in Großbritannien aufgehalten – an welcher Krankheit er litt, blieb ein Geheimnis.

    "Viele Menschen haben gehofft, dass ich während meiner Krankheit sterbe", sagte Buhari nun nach Angaben seines Sprechers in Kattowitz. Wer die Gerüchte über seinen Tod in Umlauf gebracht habe, sei "ignorant" und "gottlos". Der 75-Jährige will bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Februar für eine zweite Amtszeit kandidieren. (red, APA, 4.12.2018)

    • Lebendiges Original: Muhammadu Buhari
      foto: apa/afp/marte

      Lebendiges Original: Muhammadu Buhari

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