Downhill-Weltcup: Rückkehr der Klassiker und Abschied eines Lieblings

    Blog mit Video4. Dezember 2018, 07:20
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    Der Weltcup im mit dem Radl Bergabfahren wartet im kommenden Jahr mit neuen alten Strecken auf. Dafür heißt es auch Abschied nehmen, etwa vom Scott-Team

    Innsbruck – Nach der Saison ist vor der Saison. Der Downhill-Weltcup 2018 hatte es in sich. Mit Gesamtweltcup-Sieger Amaury Pierron lieferte Frankreich einen neuen Superstar, der zudem das Zeug zum Publikumsliebling hat. Auch sonst ließen die Franzosen nichts anbrennen und holten dank Serienweltmeister Loïc Bruni alle Titel. Der Belgier Martin Maes befeuerte die Enduro-Diskussion. Und man darf gespannt sein, ob die alte Riege – von Greg Minnaar über Aaron Gwin bis hin zu Gee Atherton – es schafft, den jungen Wilden 2019 Paroli zu bieten.

    velosolutions
    Farewell Scott Velosolutions! Nach elf Jahren zieht sich das liebenswerte Schweizer Team aus dem Weltcup zurück.

    Die Rückkehr alter Klassikerstrecken in den Weltcupkalender könnte den Routiniers dabei in die Hände spielen. So stehen 2019 Maribor und Les Gets wieder auf dem Programm. Zuletzt fuhr man 2010 in Slowenien um die Wette. Damals siegte Minnaar vor Atherton, und Rang drei ging an den Briten Brendan Fairclough. Ausgerechnet Letzterer könnte beim Revival 2019 fehlen, denn das Scott Velosolutions Team rund um Manager Claudio Caluori hat nach elf Jahren seinen Rückzug aus dem Downhill-Weltcup verkündet.

    Alte Klassiker und neues Terrain

    Im französischen Les Gets war der Weltcupzirkus zuletzt 2004 zu Gast. Damals triumphierte Fabien Barel vor Minnaar und Sam Hill. Ob Letzterer seine Ankündigung, eventuell zur Doppelbrückenfraktion zurückzukehren, wahrmacht, bleibt abzuwarten. Neben den altbekannten Stopps in Fort William, Leogang, Val di Sole, Lenzerheide, Vallnord sowie zur WM in Mont-Sainte-Anne wird zum Saisonabschluss mit dem US-amerikanischen Snowshoe eine neue Strecke Weltcuppremiere feiern.

    Der Downhill-Weltcup-Kalender 2019:

    • 28. April in Maribor, Slowenien
    • 2. Juni in Fort William, Schottland
    • 9. Juni Heimrennen in Leogang
    • 7. Juli in Vallnord, Andorra
    • 14. Juli in Les Gets, Frankreich
    • 4. August in Val di Sole, Italien
    • 11. August in Lenzerheide, Schweiz
    • 1. September WM in Mont-Sainte-Anne, Kanada
    • 8. September in Snowshoe, USA

    Riding in a winterwonderland

    Wer selbst Rennen fahren will, anstatt nur den Profis zuzusehen, der wird 2019 auch wieder jede Menge Möglichkeiten dazu vorfinden. Über die Wintermonate sorgt das Lines Schneefräsn, eine Rennserie auf Pisten, dafür, dass die Downhillhobel nicht verstauben. Noch stehen die Termine – abgesehen vom Ride Hard on Snow in Lienz am 19. Jänner 2019 – noch nicht fest. Aber sie werden in Bälde auf der Homepage von Österreichs bestem Mountainbike-Magazin zu finden sein. Dort werden Sie auch geholfen, wenn Sie einen Überblick zu Rennterminen 2019 suchen. (Steffen Arora, 4.12.2018)

    • Wird Amaury Pierron die Konkurrenz auch 2019 wieder in Grund und Boden fahren?
      foto: bartek wolinski / red bull content pool

      Wird Amaury Pierron die Konkurrenz auch 2019 wieder in Grund und Boden fahren?

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