Weinsammlung in Genf um mehr als zehn Millionen Euro versteigert

    3. Dezember 2018, 15:56
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    Die Flaschen stammten aus dem weltberühmten Weingut Romanée-Conti aus dem Burgund

    Genf – Bei der Auktion einer privaten Weinsammlung in Genf sind rund 1.300 Flaschen Wein des weltberühmten französischen Weinguts Romanée-Conti um 10,2 Millionen Euro versteigert worden. Nach Angaben des Auktionshauses Baghera Wines wurde das Auktionshighlight am Sonntag um etwa 480.000 Euro verkauft.

    Die wertvollen Flaschen stammten aus einer einzigen Sammlung aus Europa, deren Besitzer anonym bleiben wollte. Das Glanzstück, ein Satz aus zwölf Flaschen Romanée-Conti der Jahrgänge 1937 bis 1991, war zuvor auf einen Wert zwischen 100.000 bis 166.000 Euro geschätzt worden. Um stattliche 486.600 Euro wechselte er schließlich den Besitzer. Auch weitere Flaschensätze übertrafen bei der Versteigerung mit dem Titel "The secret cellar of an European collector" die Erwartungen um das Doppelte.

    "Sowohl der Verkäufer als auch die Käufer waren zufrieden", sage Michael Ganne, Direktor von Baghera Wines, selbst überrascht von den hohen Bietersummen. Die Käufer stammten demnach zu etwa 70 Prozent aus dem asiatischen Raum, zu 15 Prozent aus Frankreich.

    Die Weinlage Romanée-Conti aus einem Anbaugebiet im Burgund gilt als eines der wertvollsten und begehrtesten Weingüter der Welt. Aus dessen Produktion stammt auch die teuerste jemals versteigerte Flasche. Der Wein aus dem Jahr 1945 war am 13. Oktober in New York für einen Flaschenpreis von rund 491.000 Euro verkauft worden. (APA, 3.12.2018)

    • Aubert Gaudin de Villaine (links), Mitinhaber des Weingutes Romanée-Conti im Burgund, und sein Neffe Bertrand de Villaine beim Weintesten in ihrem Weinkeller.
      foto: apa/afp/eric feferberg

      Aubert Gaudin de Villaine (links), Mitinhaber des Weingutes Romanée-Conti im Burgund, und sein Neffe Bertrand de Villaine beim Weintesten in ihrem Weinkeller.

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