Gestreift oder in Kristallform: Spiegel

    Ansichtssache27. Februar 2019, 17:52
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    Lange Zeit erfüllte der Spiegel lediglich seine Funktion. Immer mehr Designer nehmen sich nun auch seiner Form an

    foto: hersteller

    Vitrail

    Mit Vitrail hat die französische Produktdesignerin Inga Sempé ein Objekt geschaffen, das Wanddekor und Spiegel in einem ist. Die Tochter der dänischen Grafikerin Mette Ivers und des berühmten Grafikers Jean-Jacques-Sempé (unter anderem Erfinder des "Kleinen Nick") verwendet für ihren Spiegel einen Rahmen aus Kautschuk, der das Glas mit seinen farbigen Blockstreifen umgibt.

    Das Glas wird dabei durch Sicherheitsfolie auf der Rückseite geschützt. Die Spiegelfamilie von Sempé, die unter anderem in den Diensten von Alessi, Ligne Roset oder Baccarat steht, gibt es von eckig bis rund, in hellen wie starken Farben und ist typisch für die abwechslungsreiche Formensprache der Designerin, die mit dem Stargestalter Ronan Bouroulec verheiratet ist und in Paris lebt (rund 450 Euro).

    www.magisdesign.com

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    foto: hersteller

    Quartz

    Der Designer Arik Levy verwandelt Spiegelflächen in eine Art dreidimensionalen Wandschmuck. Dieser Effekt wird bei Quartz durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Spiegelemente verstärkt. Quartz steht in vier verschiedenen Formen zur Auswahl, die immer wieder neu gruppiert werden können (Preis auf Anfrage).

    www.desalto.it

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    foto: hersteller

    Flai Flur

    Die hoch oder quer zu hängenden Wandspiegel der Flur-Serie ergänzen die "Flai"-Kollektion der Müller Möbelwerkstätten. In den Spiegeln ist eine etwa vier Zentimeter breite Ablage für Accessoires und Schlüssel integriert. Zu haben in Birkenschichtholz mit CPL-Beschichtung oder in massiver Eiche (ab 229 Euro).

    www.muellermoebel.de

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    foto: hersteller

    Waku

    In der Kollektion Waku betten die Designer von Nendo die Spiegeloberfläche in den Rahmen ein. Ein Stilelement, das die grafische Strenge unterstreicht. Waku wird in einem aufwendigen Verfahren in vier Ausführungen hergestellt. Das Profil umrahmt den Spiegel und setzt sich in integrierten Ablagen fort (Preis auf Anfrage).

    www.cappellini.it

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    foto: hersteller

    Piega

    Mit Piega entwarf die Designerin Victoria Wilmotte ein Wandobjekt, das an einen Kristall denken lässt. Der hochglänzend polierte Edelstahl lässt die Oberfläche wie eine gläserne Spiegelfläche erscheinen. Knicke und Faltungen sorgen für ein Spiel mit Lichtbrechungen. Piega ist in drei Größen erhältlich (956 Euro, mittlere Größe).

    www.classicon.com

    (Heike Edelmann, RONDO OPEN HAUS, 27.2.2019)

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