61 Fahrgäste in ersten drei Monaten auf Essverbot in U6 hingewiesen

    2. Dezember 2018, 13:59
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    Die Wiener Linien sehen drei Monate nach dem Start des Verbots einen deutlichen Rückgang von Müll und Essensresten in den Zügen

    Wien – 61 Passagiere sind in der Wiener U6 vom Personal in den ersten drei Monaten auf das nun geltende Essverbot aufmerksam gemacht worden. Bei 250.000 Fahrgästen auf dieser Linie ist das "ein verschwindend kleiner Anteil", zogen die Wiener Linien am Sonntag Bilanz. Müll und Essensreste seien in den Waggons spürbar weniger geworden. Mitte Jänner wird die Maßnahme auf alle U-Bahn-Linien ausgedehnt.

    An Strafen ist aktuell nicht gedacht, da sich die Fahrgäste an die Spielregeln halten und sich der Großteil der Betroffenen einsichtig zeigt, berichteten die Wiener Linien. "Wir stellen durch das Essverbot eine deutliche Reduktion des anfallenden Mülls fest. Jeder Euro, der beim Reinigen eingespart wird, kann in modernere Züge oder Stationen investiert werden und kommt letzten Endes den Fahrgästen zugute", betonte Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl. (APA, 2.12.2018)

    • Seit September darf in der U-Bahn-Linie U6 nicht mehr gegessen werden – ab 15. Jänner darf auch in den anderen U-Bahn-Linien nicht mehr gegessen werden. "Niemand will sich auf mit Nudeln verklebte oder auf mit Ketchup verschmierte Sitze setzen und kaum jemand ist begeistert vom intensiven Geruch der Thunfischpizza in der vollen U-Bahn", sagte die zustände Stadträtin Ulli Sima zum Verbot.
      foto: apa/herbert neubauer

      Seit September darf in der U-Bahn-Linie U6 nicht mehr gegessen werden – ab 15. Jänner darf auch in den anderen U-Bahn-Linien nicht mehr gegessen werden. "Niemand will sich auf mit Nudeln verklebte oder auf mit Ketchup verschmierte Sitze setzen und kaum jemand ist begeistert vom intensiven Geruch der Thunfischpizza in der vollen U-Bahn", sagte die zustände Stadträtin Ulli Sima zum Verbot.

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