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    Innovation entscheidet

    29. November 2018, 16:34

    Der technische Fortschritt bestimmt den betrieblichen Alltag, Markt und Wettbewerb fordern rasche Adaption. Ein Expertenkommentar von Matthias Siller, Head of IT-Operations bei T-Systems Austria.

    IT-Dienstleister stehen vor der Herausforderung, dass die klassische, meist über lokale Rechenzentren laufende Bereitstellung von IT-Infrastruktur und –Services (Hosting) zunehmend von cloud-basierten Lösungen abgelöst wird. Aber welchen Mehrwert können IT-Unternehmen in Zukunft Dienstleistungs- oder Produktionsunternehmen generell bieten?

    Die klassische Infrastruktur wird auch weiterhin Bedeutung haben, wenn auch in abnehmendem Maße. Einen wesentlichen Beitrag zum Geschäftserfolg kann ein IT-Unternehmen als Outsourcing-Partner vor allem bei Modellierung und Implementierung digitaler Dienstleistungs- oder Produktionsprozesse und deren ständiger und sicherer Verfügbarkeit leisten.

    Die Verfügbarkeit der Daten

    Eine zentrale Frage ist dabei die Sicherstellung der Verfügbarkeit der Daten für jede einzelne Anwendung. Liegen die Daten in einer großen Cloud-Umgebung, ist dadurch die Verfügbarkeit noch nicht gelöst. Dafür sorgen sogenannte Managed-Services, unabhängig von der darunter liegenden technologischen Plattform. Abhängig von den nötigen Schnittstellen, den zu bearbeitenden Daten und den genutzten Technologien müssen unterschiedliche Plattformen genutzt werden können, allesamt als Teile einer funktionierenden Gesamtlösung, flexibel und transparent.

    Eine weitere Frage betrifft die Sicherheit der Daten: Wer kann Vertraulichkeit und Integrität meiner Daten und der Daten meiner Kunden sicherstellen? Sich durch möglichen Datendiebstahl als Unternehmen nicht vertrauenswürdig zu erweisen, kann existenzbedrohend sein. Mit der entsprechenden Expertise können IT-Dienstleister auch hier einen Beitrag zum Geschäftserfolg von Unternehmen leisten.

    Eigene IT-Kompetenz im Unternehmen

    Viele CIOs stehen vor der Entscheidung, ob sie im Zeitalter der Digitalisierung die dafür benötigten IT-Experten selbst beschäftigen sollen oder ob sie den Weg der digitalen Transformation mit einem IT-Dienstleistungspartner beschreiten. Die Antwort darauf fällt differenziert aus: Jede Fachabteilung muss sich mit ihren eigenen digitalen Prozessen, ihrer digitalen Transformation im Wesentlichen selbst auseinandersetzen. Die Fachabteilungen kennen ihre Abläufe und Prozesse am besten und wissen etwa welche Daten erhoben, verarbeitet und letztendlich genutzt werden sollen.

    Die technologische Umsetzung dieser Digitalisierung, mögliche abteilungsübergreifende oder gesamtbetriebliche Auswirkungen, ökonomisch sinnvolle Verknüpfungen oder die daraus mögliche Entwicklung neuer Geschäftsmodelle erfordert jedoch praxisorientierte Erfahrung und Wissen, das in Fachabteilungen oft nicht vorhanden ist.

    Der IT-Dienstleister als Technologiepartner unterstützt dabei, diese Prozesse zu analysieren, zu modellieren und auch zu dokumentieren. Die Antwort auf die Frage internes oder externes Know-how ist abhängig von der Größe des Unternehmens, aber auch von den Inhalten oder Produkten. Letztendlich muss jeder CIO selbst entscheiden, ob er eine eigene IT-Abteilung aufbaut oder auf die Unterstützung durch einen Technologiepartner setzt.

    • Matthias Siller, Head of IT-Operations bei T-Systems Austria
      foto: economy

      Matthias Siller, Head of IT-Operations bei T-Systems Austria

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