Nach Brandanschlag am Kölner Hauptbahnhof: Junges Opfer kämpft weiter

    28. November 2018, 13:24
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    Acht Operationen nach schweren Verbrennungen

    Köln – Sechs Wochen nach einem Brandanschlag und einer Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof kämpft eine damals schwer verletzte 14-Jährige weiter mit den Folgen. Die Verbrennungen seien sehr tief gewesen, berichtete der "Kölner Stadtanzeiger" (Mittwoch). Drei, vier Meter könne sie inzwischen gehen, bevor sie ins Wanken gerate und das Gleichgewicht verliere, sagte die Schülerin der Zeitung.

    Acht Operationen hat die Jugendliche über sich ergehen lassen müssen, es gab zwei Hauttransplantationen. Ein Syrer mit wohl psychischen Problemen soll im Oktober den Brandanschlag im McDonald's im Hauptbahnhof in Nordrhein-Westfalen verübt, sich dann in einer Apotheke verschanzt und eine Frau als Geisel genommen haben. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei überwältigte den 55-jährigen mutmaßlichen Täter nach zweistündiger Geiselnahme und verletzte ihn durch Schüsse schwer. Das Mädchen war während des Brandanschlags mit einer Freundin in dem Imbiss.

    Am Weg zur Genesung

    Ihren 15. Geburtstag möchte das Mädchen diesen Sonntag mit seiner Familie zu Hause in Hennef feiern. Besonders freue sie sich auf ihren Hund "Tyson" – einen Chihuahua, auf den in den vergangenen Wochen Vater und Bruder aufgepasst haben. Und die Jugendliche schmiedet Pläne: Demnächst möchte sie mit ihrer Familie in die Türkei fliegen, "um mal komplett abzuschalten". (APA/dpa, 28.11.2018)

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