Trump erwägt wegen Ukraine Absage von Treffen mit Putin

    28. November 2018, 08:56
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    "Ich will diese Aggression ganz und gar nicht" – Russland verlegt Flugabwehr-Raketensystem

    Washington – US-Präsident Donald Trump erwägt wegen des Ukraine-Konflikts sein geplantes Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin am Rande des G20-Gipfels abzusagen. Er erwarte noch am Dienstagabend einen umfassenden Bericht seines Sicherheitsteams zu der Beschlagnahmung von ukrainischen Marinebooten durch Russland, sagte Trump im Interview mit der "Washington Post". Dieser werde entscheidend sein.

    "Vielleicht wird es dieses Treffen nicht geben. Mir gefällt diese Aggression nicht. Ich will diese Aggression ganz und gar nicht."

    Treffen in Buenos Aires

    Am Rande des G20-Gipfels, der am Freitag und Samstag in Buenos Aires stattfindet, ist ein längeres Treffen von Trump und Putin geplant. Dabei soll es um Sicherheitsfragen, Rüstungskontrolle, den Nahen Osten und die Ukraine gehen, wie der Sicherheitsberater von Trump, John Bolton, sagte.

    Russland verstärkt Flugabwehr auf der Krim

    Russland will Medienberichten zufolge seine Militärpräsenz auf der annektierten Halbinsel Krim verstärken. Die Regierung in Moskau werde ein Flugabwehrraketensystem vom neuen Typ S-400 auf die Krim verlegen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Laut der Agentur RIA sollen die Waffensystem Ende des Jahres einsatzbereit sein.

    Der seit Jahren schwelende Konflikt um die von Russland annektierte Halbinsel Krim war am Sonntag in der Straße von Kertsch eskaliert. Dort verwehrte Russland mithilfe eines Frachtschiffs drei ukrainischen Marinebooten die Einfahrt ins Asowsche Meer. Russische Grenzschutzboote beschossen die ukrainischen Schiffe und verletzten dabei mehrere Matrosen. Dann beschlagnahmten sie die Boote und brachten sie mit ihren Besatzungen in den Hafen von Kertsch. (APA, Reuters, 28.11.2018)

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