Zurich erwartet Kosten wegen Internet-Angriffen in Billionenhöhe

    27. November 2018, 14:30
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    Cyberangriffe würden "immer häufiger und raffinierter"

    Die Bedrohung durch Cyberangriffe im Internet dürfte in den nächsten fünf Jahren gemäß dem Versicherer Zurich weltweit zu Kosten für Unternehmen in Höhe von acht Billionen US-Dollar (7,04 Billionen Euro) führen. Das Internet entwickle sich kontinuierlich weiter und Cyberangriffe würden "immer häufiger und raffinierter", heißt es in einer Mitteilung des Versicherungskonzerns vom Dienstag.

    Jeden Tag müsse Zurich seine Kunden und sich selbst vor Cyberrisiken schützen, wird der operative Leiter der Zurich-Gruppe, Kristof Terryn, in der Mitteilung zitiert. Behörden, der Privatsektor und die Öffentlichkeit müssten "eng zusammenarbeiten, um das Vertrauen in die digitale Welt zu stärken und deren Integrität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten".

    Geschäftsrisiko

    Gemäß einer Umfrage des Weltwirtschaftsforum (WEF) in Zusammenarbeit mit Zurich unter Führungskräften sind Cyberangriffe in der Rangliste der globalen Geschäftsrisiken gegenüber dem Vorjahr von Rang 8 auf Rang 5 gestiegen. In 19 Ländern, die zusammen 50 Prozent des globalen BIP ausmachen, seien Cyberangriffe gar als größtes Risiko eingestuft worden.

    Die Zurich-Gruppe ist nun dem vom WEF gegründeten "Global Centre for Cybersecurity" als Partner beigetreten, wie es weiter heißt. Die Initiative will eine globale Plattform aufbauen, um die Zusammenarbeit von Behörden, Unternehmen, Experten und Strafverfolgungsbehörden im Bereich der Cybersicherheit zu fördern. (APA, 27.11. 2018)

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