Verfahren nach Aufregung um Nazi-Code bei Wanderung eingestellt

    26. November 2018, 09:42
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    Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen des Verbotsgesetzes gegen einen Wanderverein, dessen Obmann FPÖ-Gemeinderat ist

    Eisenstadt – Eine Wanderung auf einer exakt 8,88 Kilometer langen Strecke im Mittelburgenland hat die Staatsanwaltschaft Eisenstadt beschäftigt. Sie bestätigte im September, dass es ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz gebe. Das Verfahren gegen einen FPÖ-Gemeinderat wurde kürzlich eingestellt, gab die Staatsanwaltschaft am Montag bekannt.

    "Das Verfahren wurde eingestellt, da der Beschuldigte angegeben hat, dass das die exakte Abmessung gewesen sei. Das haben zwei weitere Zeugen bei ihrer Einvernahme bestätigt", sagte Staatsanwaltschaftssprecher Roland Koch. Es handle sich höchstwahrscheinlich um einen Zufall, den der Beschuldigte nachvollziehbar erklärt habe. 8,88 Kilometer seien das Ergebnis der Abmessung. "Eine propagandistische Absicht ist nicht nachweisbar", sagte Koch. Das Kürzel "88" steht in Neonazi-Kreisen oft als Chiffre für den achten Buchstaben des Alphabets und somit den Gruß "Heil Hitler". (APA, red, 26.11.2018)

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