Mindestens 18 Polizisten in Westafghanistan getötet

    26. November 2018, 09:29
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    Ein Konvoi wurde von den Taliban aus dem Hinterhalt überfallen

    Kabul – Bei einem Überfall der radikalislamischen Taliban in Westafghanistan sind mindestens 18 Polizisten getötet worden. Weitere mindestens vier seien verletzt worden, als ein Polizeikonvoi in der Provinz Farah aus dem Hinterhalt überfallen wurde, sagten die Provinzräte Dadullah Kanih und Shah Mahmoud Naimi am Montag.

    Der Überfall habe sich am späten Sonntagnachmittag ereignet, als die Polizisten von der Provinzhauptstadt Farah in den Bezirk Lash-e Joveyn unterwegs waren.

    Schlechte Sicherheitslage

    Die Sicherheit in der Provinz Farah hat sich in den vergangenen Monaten massiv verschlechtert. Allein im November sind bei mehreren Großangriffen der Taliban mehr als 100 Polizisten und Soldaten in der an den Iran grenzenden Provinz getötet worden.

    Nach Angaben von Behördenvertretern der Provinz mit geschätzt einer Million Einwohnern kontrolliert die Regierung praktisch nur noch ein Gebiet im Umkreis von fünf Kilometern rund um die gleichnamige Provinzhauptstadt. In den vergangenen Wochen wurden der Provinzgouverneur, der Polizeichef und der Chef der Armee für die Provinz ausgewechselt. (APA, 26.11.2018)

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