Gerald Baumgartner ab 2019 Trainer und Sportchef in Ried

    25. November 2018, 14:29
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    Verein "hat alles, um in der Bundesliga zu spielen"

    Ried – Gerald Baumgartner fungiert ab kommendem Jahr als Trainer und sportlicher Leiter beim Fußball-Zweitligisten SV Ried. Das gaben die Innviertler am Sonntag bekannt. Der 54-Jährige tritt die Nachfolge des vor zwei Wochen zurückgetretenen Betreuers Thomas Weissenböck an. Für das Scouting steht dem Salzburger mit Gerhard Schweitzer ein alter Bekannter zur Seite.

    Baumgartner wurde im vergangenen August als Mattersburg-Coach freigestellt. Um seinen neuen Job antreten zu können, löste er laut Rieds Geschäftsführer und Finanzvorstand Roland Daxl seinen noch laufenden, gut dotierten Vertrag bei den Burgenländern auf. "Gerald Baumgartner bringt sehr viel Erfahrung für die Aufgaben als sportlicher Leiter und Cheftrainer mit, auch abseits des Profi-Fußballs", wurde Daxl in einer Aussendung zitiert.

    Der Klubchef kündigte zudem an, die Strukturen zu ändern, damit Baumgartner die Aufgaben als Trainer und Sportchef in Personalunion ausüben könne. Unterstützung für den neuen Coach gibt es durch den langjährigen Co-Trainer Schweitzer, der in der Spiel- und Spielerbeobachtung sowie in der Talenteförderung tätig sein wird.

    "Großes Potenzial"

    Baumgartner meinte über seinen neuen Job: "Ried hat großes Potenzial und gehört in die Bundesliga. Das Stadion, die gesamte Infrastruktur, die großartigen Fans – Ried hat alles, um in der Bundesliga zu spielen. Ich freue mich schon sehr auf die Mannschaft und auf die ersten Trainingseinheiten. Ich bin überzeugt, dass wir alle im Verein sehr gut zusammenarbeiten werden, um das Projekt Aufstieg erfolgreich umsetzen zu können."

    Baumgartner war als Spieler für Salzburg, Austria, Vienna, Steyr und von 1992 bis 1995 auch für Ried engagiert. Als Trainer arbeitete er zunächst im Salzburg-Nachwuchs, danach folgten die Stationen Pasching (Cupsieg 2013), St. Pölten, Austria, Austria Salzburg und Mattersburg. Sein neuer Club überwintert als Tabellendritter. Auf Rang eins, der zum Aufstieg in die höchste Spielklasse berechtigt, fehlen 15 Runden vor Schluss sechs Punkte. (APA, 25.11. 2018)

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