Milliardär Finck soll hinter Afd-Spende stecken

    23. November 2018, 21:41
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    Unernehmer soll AfD-nahe Zeitung gefördert haben

    Hamburg – In der Spendenaffäre um die AfD und ihre Fraktionschefin Alice Wedel führt laut Spiegel eine Spur zum Milliardär August von Finck, der in der Schweiz lebt und oft konservative Parteien unterstützt hat. Seine Emissäre seien in die Planung der AfD-nahen Zeitung "Deutschland Kurier" eingebunden.

    Bereits in den der 90er Jahren habe er die erste Anti-Euro-Partei "Bund freier Bürger" mit 4,3 Millionen Euro unterstützt, so der "Spiegel". Finck sei zudem über seine Handelsfirma Degussa an einem lukrativen Goldhandel beteiligt gewesen, mit dem die AfD in den ersten Jahren ihre finanzielle Basis stärkte. (red, 23.11.2018)

    • August von Finck bei einer Aktionärsversammlung, März 2006.
      foto: reuters/denis balibouse

      August von Finck bei einer Aktionärsversammlung, März 2006.

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