Dankesrede von Ralph Dutli: Poesie, eine Verwandte des Exils

    25. November 2018, 11:00
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    Der Schweizer Autor Ralph Dutli wird am Sonntag im Wiener Literaturhaus mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet

    Von einer meiner Lieblingsdichterinnen, Emily Dickinson, stammt der Vers: "True poems flee". Wahre Gedichte fliehen. Ihrer Fluchtbewegung zu folgen,soweit der Atem reicht, belebt den Organismus, das Denken, alle Sinne. Der Versuch, sie einzuholen, mag oft illusorisch sein, aber die Mühe soll sich lohnen. Die Poesie ist eine Fliehende, zumindest eine nahe Verwandte von Flucht und Exil. Einige der besten Werke der Weltliteratur verdanken sichdem Exil, und ich bin erstaunt, wie viele Exilanten es unter den Dichtern gibt, die mich am meisten faszinieren: Ovid, Dante, Heinrich Heine, Marina Zwetajewa, Joseph Brodsky. Nimmt man noch den innersten Emigranten Ossip Mandelstam hinzu, ergibt sich ein über Raum und Zeit hinwegfliehender Stimmenchor.

    In meinem Roman "Soutines letzte Fahrt" (2013) ist es ein Maler, den ich im Pariser Exil zeige in den Jahren 1913 bis 1943, bis er als Lebender in einem Leichenwagen versteckt von der Loire ins besetzte Paris gefahren wird zur vermeintlich lebensrettenden Operation. Nach einem Morphin-Delirium, in dem er einem mysteriösen "Doktor Bog" begegnet ("Bog" heißt "Gott" auf Russisch), fliegt er am Ende als lachende Seele über den Friedhof Montparnasse, längst sind ihm Antennen gewachsen für den Kontakt zum fliehenden Chor. Der Roman erkundet die Wunden des Exils, er selbst ist Fahrt und Flucht, die keine Heilung kennt, es sei denn imprekären Asyl der Schrift.

    Nach einer vor kurzem aufgekommenen Sprachregelung gibt es keine Flüchtlinge mehr, sondern nur Geflüchtete. Das substantivierte Partizip Perfekt ist aber keine Lösung, wer denkt sich solche Wörter aus? Abgesehen davon, dass es hässlich ist (mitsamt dem "tä-tä" am Wortende), impliziert es vorschnell, die Flucht sei jetzt abgeschlossen und erledigt. Das Andauernde der Fluchtbewegung wird verkannt.

    Ich gestehe, dass ich das deutsche Substantiv-Suffix "-ling" mag, in Fremdling, Winzling, Däumling, Findling (von Liebling und Schmetterling ganz zu schweigen). Das ist tatsächlich eine seltsame Art Verkleinerungsform, die ich aber nicht als herabsetzend oder verniedlichend empfinde. Es liegt etwas Fürsorgliches, Güte und Wärme Verbreitendes in dem Wort, das auf "ling" endet (natürlich nicht in Ausnahmen wie "Fiesling"). Auch assoziiere ich für mich das "ling"-Suffixmit der Zunge, einem bei der Lautentstehung – und mithin der Poesie –beteiligten Organ, ebenso frei assoziiert mit den mir nahen romanischen Sprachen: lingua, langue. Poesie entsteht unter, über, mit und aus der Zunge. Nur was klingt, gelingt. Und natürlich will nicht nur die Zunge, sondern auch das Ohr sein Recht bekommen in dem musikalischen wie magischen Phänomen namens Poesie.

    Das L ist ohnehin mein Lieblingslaut, in Lallen, Laben, Lieben, Leben,Lippen, Lust, Leichtigkeit und Lachen. Ich liebe den Liquid, den Fließlaut,der auf die Bewegung, den Strom der Poesie deutet, ebenso wie den Labial, den Lippenlaut, der jenem liebend gerne folgt. Von eine manonymen Dichter stammen die Verse: "Lichtregen Lichtlagen GelageLichtlache / lachen lecken Pfütze des Lichts / Lichtlefze lechzt Lichts."

    Lichtlefze! Was sind die Dichter anderes als diese Lichtlefzen … Für den russischen Dichter Ossip Mandelstam sind Lallen und Flüstern Metaphern für die Sprache der Poesie, für eine Lichtquelle, für den Lichtstrahl, den sie bedeutet: "Er ist nur darum Strahl, / Er ist nur darumLicht: / Vom Flüstern mächtig-prall, / Vom Lallen warm und dicht." Für mich ein Glück beim Übersetzen war, dass das russische Wort "ljepet" genau wie das Lallen mit einem L beginnt. Wenn Poesie keine Lichtquelle ist, helfen alle Glühbirnen nichts. Wenn die Lichter ausgehen, gibt eswenigstens noch ihren Funken.

    Der von Kaiser Augustus ans Schwarze Meer verbannte Dichter Ovidhat das Exil als einen Zweifach-Tod oder Doppel-Tod bezeichnet, und auch als zweifaches Abhandenkommen des Lichts: "Nicht das erstemal ist’s, dass du, mein Licht, mich verlierst. / Denk dir, ich wäre, als ich die Heimat verlor, schon gestorben. / Jener Tod kam zuerst, und er war schwerer für mich", heißt es im dritten Buch der "Tristia", der Ovid’schen Klagegesänge. Der verbannte Dichter Mandelstam greift diese Verse Ovids auf und macht daraus einen Imperativ des Lebens: "Ich muss nun leben, war schon zweifach tot."

    Wenn Kaiser oder Diktatoren Dichter entsorgen, geht es in der Nachwelt meist schlecht aus für Erstere. In dem Gedicht "Schutthaufen"beschäftigt sich Erich Fried tatsächlich mit Mandelstam, der 1938 in einem Transitlager des Gulag bei Wladiwostok in einem Abfallhaufen nach Essbarem wühlt. Zugleich beschwört Fried die Mächtigen, die ihre Opponenten auf den "Schutthaufen der Geschichte" werfen wollen: "Wenn die Menschheit Glück hat / werden die Archäologen des Schutthaufens der Geschichte / noch etwas vom Heimweh nach Weltkultur ausgraben / Wenn sie Glück hat werden die Archäologen / auf dem Schutthaufen der Geschichte Menschen sein."

    Die Poesie ist eine Exilantin, in einer fremden Sprache flüsternd oder lallend. Poesie wird nie eine Geflüchtete sein, wenn schon – eine Fliehende, also doch ein Flüchtling. Vielleicht haben wir ein gestörtes Verhältnis zum Diminutiv, wir sind bereit, die Verkleinerung zu schmähen,während das diktatorisch Hochtrabende oder sich protzend Aufplusternde oder Aufgeblähte heute wieder groß gefeiert werden will. Wenn es aus mentalen Darmschläuchen aus dem Flachbildschirm hervorbläht, stehe ich manchmal auf, recke Fäuste und Unterarme empor und jaule oder maule:3Make POETRY great again! Gleich darauf aber komme ich mir sehr albern vor und gelobe, dieses Clowngehabe beim nächsten Mal zu unterlassen.

    Im Übrigen braucht Poesie keine neue Größe, sie braucht überhaupt das Große und Protzige nicht, sie ist vielleicht einzig eine Schule der Demut und der durchtriebenen Verkleinerungsform. Und sie ist nicht nur eine nahe Verwandte von Flucht und Exil, sondern auch von Befreiung. Hat nicht Erich Fried einem Gedicht und einem Gedichtband diesen Titel gegeben: "Befreiung von der Flucht"? "Wenn ich blindlings / den Bogenschlage / und immer wieder zurück / nur dorthin kehre / wo ich den Drachen erschlug / ist es einerlei ob er mich / besiegt hat oder ich ihn / die stetige Bahn der Flucht / macht den Sieg sinnlos." Und das Gedicht endet mit den Worten: "Nie mehr blindlings". Das ist ein Manifest gegen die Verblendung – auch die eigene.

    Das Verhältnis der Poesie zu Flucht, Exil und Freiheit verfolgt mich.Menschen ertrinken auf dem Weg ins prekäre Paradies, sie werden als Sklaven verkauft, sie sehen das andere Ufer nur als dunklen Umriss. Darf ich hier in Wien ein paar Verse von Hugo von Hofmannsthal über die Bootsflüchtlinge zitieren? Es ist eins meiner Lieblingsgedichte, ich zähle es zu den wunderbarsten, die je geschrieben wurden: "Manche freilich müssen drunten sterben, / Wo die schweren Ruder der Schiffe streifen, /Andre wohnen bei dem Steuer droben, / kennen Vogelflug und die Länder der Sterne. (…) Doch ein Schatten fällt von jenen Leben / In die anderen Leben hinüber, / Und die leichten sind an die schweren / Wie an Luft und Erde gebunden" usw.

    In meinem Roman "Die Liebenden von Mantua" (2015) gibt es die Figur des verrückten Conte Ignoto, der mit dem Symbol eines im Jahr 2007 bei Mantua ausgegrabenen jungsteinzeitlichen Liebespaars eine neue Religion der Liebe begründen will – und dabei zum Mörder wird. Den von ihm entführten und gefangen gehaltenen Schriftsteller Manu schreit er beinah an, als dieser einmal mehr von "Freiheit" faselt:"

    Die Freiheit, die Freiheit, wissen Sie vielleicht, was das ist? Genügt es nicht, genug zu essen, ein Bett zum Schlafen und Bücher zum Lesen zuhaben, wollen Sie auch noch erlöst werden? Sie Undankbarer! Was brauchen Sie denn noch? Hier ist nicht Nordkorea! Sie sind nicht halbverdurstet, halbverhungert, halbtot wie ein Bootsflüchtling hier gelandet. Sie werden hier nicht hochpathogenen Viren ausgesetzt. Mit ihrem Körper wird nicht experimentiert. Es werden Ihnen keine Organeentnommen, Sie sind vollständig, vollzählig. Wir sind alle irgendwessen Gefangene, bilden Sie sich nichts ein. Sie werden maßlos verwöhnt in diesem Haus. Sie wissen genau, dass ich Ihr Diener bin, nicht Sie sind mein Gefangener."

    Nicht nur als Lyriker oder Romanautor bin ich mehrfach mit Flucht und Exil beschäftigt, sondern auch als Lyrikübersetzer. Ein Gedicht in der fremdsprachigen Übertragung ist ein Gedicht im Exil. Es hat die Grenzen seiner eigenen Sprache zurückgelassen und muss sich neu einfinden im Fluidum der Fremdsprache. Der Lyrikübersetzer ist ein ekstatischer Gestalter des Exils, er hat dafür zu sorgen, dass das Exil des Gedichts in der Fremdsprache ein fruchtbares wird und kein von Verkanntsein und Mangel gezeichnetes. Er muss dem fremden Gedicht im Exil einen Wohnort schaffen, ihm Luft zuführen, es nähren, es wärmen. Ja, Befreiungvon der Flucht, auch hier. Die Lyrik-Übertragung als fruchtbar gemachtes Exil.

    Das Exil als besonderes Ferment für die Übersetzung von Dichtung –auch davon könnte Erich Fried, der Übersetzer Shakespeares und Dylan Thomas’, ein Lied singen. Die Befreiung von der Flucht meint auch ein gewisses erneuertes Zutrauen in die Sprache. Nicht sie trifft die Schuld an den Katastrophen. Deshalb darf ein Dichter ihr so viel zumuten, wie es nur geht. Und noch ein Gedicht Erich Frieds, "Logos": "Das Wort ist fest / und das Wort ist lose / Das Wort ist mein Fest / und das Wort ist mein Los." Die sogenannt eigenen Gedichte sind mir nicht eigener und näher als die vermeintlich fremden und fernen, die ich in meine Sprache übertragen habe. Ich werde von gewissen Texten bewohnt, das ist alles. Ob eigene, ob fremde, ist gleich-gültig. Beim Übertragen von sogenannt "Fremdem" ist mir das ach so kostbare Ich fragwürdig geworden.

    Es ist nicht so, dass ich mich mit meinem bescheidenen Werk in jenem der großen Exilanten spiegeln möchte. Angesichts der heutigen Flüchtlingsströme und ihres Elends verbietet sich jede Koketterie mit dem Exilschicksal. Wichtiger als jede Nationalität ist mir das, was ich mit der Sprache anstelle in einem eminent erotischen Verhältnis. Und wo ich die Poesie als Lebensweise praktizieren darf, da bin ich auf merkwürdige Art zu Hause. Ich definiere mich nicht wirklich über meine Nationalität: zufällig Schweizer, irgendwie halber Italiener (der Vater meiner Mutter war Italiener, die Mutter meines Vaters Italienerin), dazu angeheirateter Franzose, der vor allem russische Gedichte ins Deutsche übersetzt hat,Exilant mit multiplem Poesie-Pass, und ohne zu zögern – Europäer.

    Poesie ist selbst ein dauerndes Ausland und Anderswo, auch wenn es hier stattfindet. Sie ist die permanente Einübung ins Exil, eine sinnreiche Eingewöhnung in ein mobiles Anderswo, wo man sich (wo der Text sich) neu einnisten muss. Und dabei dringt man so tief in die eigene Sprache ein, wie man es sich nie hätte träumen können. Ich kann mir kein besseres Exil vorstellen: durchfremdet zu werden von anderen Sprachen, anderen Epochen, von der Mund-Art der Poesie mit ihrer frappanten Zauberspruchmentalität.

    Am meisten gelernt über das Exil der Poesie habe ich, als ich Joseph Brodskys Gedichte übersetzte. Vielleicht sucht sich jeder Dichter den ihm nächsten Exilanten wie einen Schutzpatron. Ich müsste lügen, wenn ich hier vorbrächte, es sei Erich Fried gewesen. Lügen soll man nicht einmal in einer Dankesrede. Nein, es war Joseph Brodsky, ein eingeschworener Exilant, der eine Poetik des Exils schuf, weil er im letzteren eine anthropologische Grundsituation sah, weil er den Menschen als Vertriebenen im Weltall denken wollte, aber ohne Selbstmitleid und Pathosbedürfnis. In einer Rede mit dem Titel "Der Zustand, den wir Exilnennen" von 1987, die er – schöner Zufall – erstmals in Wien hielt, heißt es: "Weil Exil – und das ist möglicherweise das einzig Gute an ihm – einen Demut lehrt ... Leg deine Eitelkeit ab, sagt es, du bist nichts als ein Sandkorn in der Wüste."

    Brodsky, der 1940 in Leningrad geborene, 1964 in einem absurden Prozess wegen "Parasitentums" – will sagen: unkontrollierten, vom Schriftstellerverband unbeaufsichtigten, die Jugend mit demheimtückischen Virus der Freiheit gefährdenden Gedichteschreibens – zu fünf Jahren Zwangsarbeit im russischen Norden verurteilte Dichter, wurde 1972 unter Drohungen aus der Sowjetunion ausgewiesen und lebte zuletzt im New Yorker Exil. Dass er 1987 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, bedeutete den späten Triumph eines Dichters, der 1996 mit fünfundfünfzig Jahren seiner Herzkrankheit erlag.

    Im amerikanischen Exil, von seiner Muttersprache abgeschnitten, die der kompetente Nachfahr Heinrich Heines als portatives Vaterland mit sich nahm und in seine Gedichte rettete, dichtete er beharrlich weiter seine russischen Verse und schrieb seine Essays auf Englisch. Brodsky war ein Dichter, der sich als gebranntes Kind und Exilant jede Hoffnung auf Intaktheit und Heimkehr und Heil verbat.

    Es war eine besondere Chance, bei demselben Dichter nicht nur Lektionen über Poesie und Exil zu lernen, sondern auch Dankbarkeit. Ich möchte Ihnen zum Schluss den Schlussteil eines seiner Gedichtevortragen ("Statt des wilden Tiers ging ich rein in den Käfig"), in dem das von Dante beschworene "salzige Brot der Fremde" oder des Exils zitiert wird. Es ist eine Anspielung auf Dantes "Divina Commedia" (17. Gesang des"Paradiso"), wo der Jenseitswanderer seinem Ur-Urgroßvater Cacciaguida begegnet, ihn über sein künftiges Schicksal befragt, und dieser ihm seine Verbannung aus Florenz, sein Exil, voraussagt: "Du wirst alles, was dir am liebsten gewesen ist, / verlassen, und dies ist der erste Pfeil, / mit dem der Bogen des Exils dich verwunden wird. / Du wirst erfahren, wie das Brot der Fremde / salzig schmeckt und wie hart die Stufen sind, / die du auf fremden Treppen auf und ab wirst steigen müssen."

    Brodsky schrieb sein Gedicht zu seinem 40. Geburtstag, am 24. Mai 1980. Diverse Etappen dieses Dichterlebens lassen sich darin erkennen,und es endet – erstaunlich für einen so skeptischen und illusionslosen Dichter – mit einem unerwarteten Wort: "Ich ließ in meine Träume ein das Aug des Wachsoldaten, / fraß das Brot der Fremde, und keine Rinde ließ ich. / Erlaubte meinen Stimmbändern alles, bloß keine Klagen. / Ging über ins Flüstern. Jetzt bin ich vierzig. / Was soll ich denn sagen vom Leben? Es dauert schon lange. / Solidarisch fühl ich mich allein mit dem Kummer. / Doch solang sie mir das Maul nicht mit Lehm vollschlagen, / wird aus ihm nichts als Dankbarkeit kommen."

    Dankbarkeit der Fliehenden gegenüber, der Poesie. Ich habe das Glück, so viel guter Poesie begegnet zu sein. Aber eigentlich braucht es gar nicht viel, nur eine Handvoll Gedichte von ein paar wenigen Poeten.Manchem Stück, das mein Leben bereichert hat, habe ich herüber geholfen in die deutsche Sprache, manches Gedichtfragment auch in meine Romane geschmuggelt. Die Fliehende, die klingende Exilantin, die Zunge und Ohr hat, ist auch eine exquisite Schmuggelware. Und das Wenige genügt. Poesie ist das Gefäß, das im Wenigen viel mehr enthält, als uns lieb sein kann, als wir uns hätten träumen lassen. Mit dem Wort Dankbarkeit zu enden, ist eine wunderbare Pflicht. (Ralph Dutli, 24.11.2018)

    Es handelt sich bei diesem Text um die Rede, die Ralph Dutli am 25. November (11 Uhr) im Wiener Literaturhaus hält. Die Laudatio hält die alleinige Jurorin Beatrice von Matt.

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    Erich Fried Tage

    Zum Weiterlesen

    Autor Dietmar Dath: Kunst als Hoffnung, Kunst als Angst

    • Exilant mit multiplem Poesie-Pass und Europäer: der Autor Ralph Dutli (64).
      foto: wallstein-verlag

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