1.000 Kilometer von Wien: Mehr Ferngespräche mit Wildfremden

    Ansichtssache23. November 2018, 06:00
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    Reiseredakteur Sascha Aumüller rief Wildfremde in Orten an, die exakt 1.000 Kilometer Luftlinie von Wien entfernt liegen und fragte, was man bei ihnen so machen kann.

    Zufallsbekanntschaften gehören zu den schönsten Erfahrungen auf Reisen. Für die 1.000. Ausgabe des RONDO ist Reiseredakteur Sascha Aumüller in der Redaktionsstube geblieben und hat sich eine Europa-Karte besorgt. Er suchte zehn Orte, die exakt 1.000 Kilometer Luftlinie von Wien entfernt liegen. Dort rief er Wildfremde an und ließ sich erzählen, was es bei ihnen zu erleben gibt. Das hier ist Teil 2.

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    foto: istock

    Grenaa in Dänemark

    Dänemarks Küste am Kattegat wirkt ziemlich verschlafen. Hai-Begegnungen sind nicht das Erste, woran man denkt, wenn man von einer idyllischen Düne in die Ostsee springt. Und doch: 18 Arten wurden in diesen Gewässern registriert. Große Fische wie im Kattegat-Zentrum in der Kleinstadt Grenaa sind nicht darunter. Grete Fogtmann Johnsen gesteht am Telefon, dass sie selbst noch nie ins Haifischbecken des Aquariums gesprungen ist. "Keine Heldentat, wenn man bedenkt, dass ich hier arbeite und schon Acht- bis Zwölfjährige bei uns mit kleinen Haien und Rochen schwimmen gehen", sagt die Biologin, die für das Kattegat-Zentrum das Marketing macht. 250 Tierarten aus aller Welt beherbergt das dänische Haus des Meeres, und viele davon leben in offenen Aquarien, aus denen der Geruch von Salzwasser dringt. In das 1,5 Millionen Liter fassende Tiefseebecken mit tropischen Haien dürfen nur Besucher mit Tauchschein springen. Alle anderen können derweil durch eine Glaswand zuschauen und mit Seesternen Händchen halten.

    Schwimmen und Tauchen mit Haien: www.kattegatcentret.dk

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