Apples neue iPhones verkaufen sich nicht so gut wie erwartet

    20. November 2018, 08:22
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    Zulieferer sollen Produktion von Komponenten um ein Drittel reduzieren; als Reaktion sinkt Apples Börsenkurs

    Apple erwartet offenbar, deutlich weniger iPhones als erhofft zu verkaufen. Das Unternehmen korrigierte Bestellungen bei Zulieferern nach unten, betroffen sind alle drei neuen iPhone-Modelle. Beim iPhone XR wurden die Bestellungen laut Wall Street Journal sogar um ein Drittel reduziert. Als Reaktion darauf sank der Aktienkurs allein am Montag um vier Prozent. Im Vergleich zum Höchstwert Mitte Oktober verlor die Apple-Aktie zwanzig Prozent.

    Zulieferer unglücklich

    Schon letzte Woche gaben Lumentum, das Komponenten für Apples Face ID produziert, sowie der Chiphersteller Qorvo bekannt, geringere Zahlen als erhofft ausweisen zu können. Beide nannten Apple nicht direkt, der IT-Konzern gilt jedoch als ihr größter Kunde.

    Marktsättigung

    Gegenüber Investoren hatte Apple schon Anfang dieses Monats bekanntgegeben, dass sich die neuen Geräte schlechter als erwartet verkaufen. Auch auf die Weihnachtssaison dürfte man nicht allzu große Hoffnungen setzen. Das hängt vor allem mit der Sättigung am Smartphone-Markt zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr befindet sich Apple insgesamt aber weiterhin auf Wachstumskurs. (red, 20.11.2018)

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    WSJ

    • Die neuen iPhones gehen doch nicht weg wie warme Semmeln
      foto: apa/sanchez

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