Marinomed plant Börsengang in Wien für Anfang Dezember

    16. November 2018, 09:00
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    Emission bis zu 50 Millionen Euro schwer – Erstnotiz soll am 4. Dezember erfolgen

    Wien – Die Wiener Marinomed Biotech peilt den Gang an die Wiener Börse für 4. Dezember an. Das öffentliche Angebot für bis zu 400.000 neue Inhaberaktien soll am Montag, den 19. November, starten, sofern die Finanzmarktaufsicht den Kapitalmarktprospekt billigt. Das Volumen kann im Rahmen einer sogenannten Upsize-Option um bis zu 20 Prozent erhöht werden, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab. Angeboten werden die Aktien in einer Preisspanne von 75 bis 90 Euro pro Stück, womit sich das Volumen ohne Upsize-Option auf 30 bis 36 Millionen Euro beläuft.

    Der endgültige Angebotspreis wird laut Marinomed voraussichtlich am 29. November 2018 festgelegt und veröffentlicht. Das Angebot kann durch eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) um bis zu weitere 15 Prozent erhöht werden. Bei Ausübung beider Optionen erhöht sich das Transaktionsvolumen auf knapp 50 Millionen Euro. Das Angebot umfasst ein öffentliches Angebot an Privatanleger und institutionelle Anleger in Österreich sowie eine Privatplatzierung außerhalb Österreichs an Institutionelle. Begleitet wird der Börsengang von der Erste Group.

    Wandelanleihen können getauscht werden

    Die schon börsengelisteten Wandelschuldverschreibungen von Marinomed können voraussichtlich ab 4. Dezember in neue Aktien des Unternehmens gewandelt werden. Die zweiwöchige Wandlungsfrist soll bis 18. Dezember laufen.

    Das 2006 gegründete Unternehmen, das Therapien für Allergie-, Atemwegs- und Augenerkrankungen entwickelt, hat 2017 laut Firmencompass bei 4,8 Millionen Euro Umsatz 2,7 Millionen Euro Verlust ausgewiesen. (red, 16.11.2018)

    • Mit Marinomed klopft ein potenzieller Neuzugang an die Tore der Wiener Börse.
      foto: wiener börse / akos stiller

      Mit Marinomed klopft ein potenzieller Neuzugang an die Tore der Wiener Börse.

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