LASK sucht Siegesformel gegen Admira

9. November 2018, 15:47
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Beide Teams gewannen zuletzt fünfmal in Liga nicht – Serie für LASK-Trainer Glasner "nicht so schlimm" – Zweite Partie für Neo-Admira-Coach Geyer

Linz/Maria Enzersdorf – Fünf Spiele ohne Sieg, aber trotzdem die Nummer zwei in der Fußball-Bundesliga: Der LASK kann mit seiner Serie von vier Remis in den jüngsten fünf Spielen gut leben. Am Samstag (17.00 Uhr) im Heimspiel gegen Schlusslicht Admira in Pasching sollen aber wieder einmal drei Punkte eingefahren werden. Das gelang den Südstädtern unter Coach Rainer Geyer noch nicht, er steht vor seiner zweiten Partie.

Der LASK teilte zuletzt beim 2:2 in St. Pölten einmal mehr die Punkte. "Ich sehe die fünf sieglosen Spiele nicht so schlimm. Wir haben von den letzten 14 Pflichtspielen neun gewonnen und nur einmal verloren. Ich bin daher sehr zufrieden mit den letzten Wochen und Monaten", hob LASK-Trainer Oliver Glasner das Positive hervor.

Keine Siege zuletzt, aber 14 Punkte Unterschied

In der laufenden Trainingswoche wurde vor allem am Zweikampfverhalten und Durchsetzungsvermögen gearbeitet. "Wir haben Details verbessert, ich bin zuversichtlich, am Samstag zu gewinnen", sagte der 44-Jährige, der vor seinem 50. Ligaspiel als LASK-Coach steht. Personell schaut es aber nicht so rosig aus, mit Christian Ramsebner, Yusuf Otubanjo (beide verletzt) und James Holland (gesperrt) stehen drei wichtige Akteure nicht zur Verfügung.

Auch deshalb wird der Gegner, der in den jüngsten drei Duellen bezwungen wurde, nicht auf die leichte Schulter genommen. "Wir wissen nach dem Trainerwechsel nicht genau was uns taktisch erwartet. Was wir wissen, ist, dass sie bei Standards gefährlich sind, schnelle Konter spielen und uns sicher alles abverlangen werden", rechnete Glasner mit harter Gegenwehr. Die beiden Teams sind durch 14 Zähler getrennt, fast der gleiche Abstand wie zwischen dem zu Hause sechs Partien unbesiegten LASK und Leader Salzburg (12).

Das erste Saisonduell (1:0) entschied mit Markus Wostry ausgerechnet ein Ex-Admiraner erst in der 91. Minute. Der Ex-Abwehrchef der Niederösterreicher hat noch immer Kontakt zu seinen Ex-Kollegen, will diesen am Samstag aber keine Geschenke machen. "Wir sind hungrig. Es nervt uns, dass wir fünfmal nicht gewonnen haben. Wir sehen uns allerdings nicht unter Druck und sind heiß", verlautete der 26-Jährige.

Admira "einen Schritt weitergekommen"

Die Admiraner, denen nur zwei Punkte auf den Vorletzten Altach fehlen, sind auch fünf Partien sieglos. Bei der Premiere des Deutschen Geyer gab es ein bitteres Heim-2:3 gegen Hartberg. "Wir haben gut trainiert, die Jungs waren fleißig in ihrem Tun. Ich denke, wir sind wieder einen Schritt weitergekommen", gab sich der Admira-Coach optimistisch. In der TGW Arena will er sich nicht nur auf eine gesicherte Defensive verlassen. "Wir wollen mit der nötigen Schärfe gut verteidigen, aber schon auch mit einem Plan nach vorne spielen", meinte Geyer.

Das soll im besten Fall den ersten Ligasieg seit 23. September – auch der LASK gewann an diesem Tag zum letzten Mal – bringen. "Wir fahren sicher hin mit dem Ziel zu punkten, wenn möglich auch optimal zu punkten", erläuterte der Admira-Coach, der mit einem "intensiven und interessanten" Spiel rechnete. Die Tabelle ist ihm vorerst egal und der Blick ist nur von Spiel zu Spiel gerichtet. Nicht mitwirken kann Offensivspieler Sasa Kalajdzic, der wegen eines Syndesmosebandrisses einige Wochen pausieren muss. Eine Operation bleibt dem Verletzungs-Pechvogel erspart. (APA, 9.11.2018)

Bundesliga, 14. Runde

LASK – FC Admira (Pasching, TGW Arena, Samstag, 17.00 Uhr, SR Walter Altmann). Bisheriges Saisonergebnis: 1:0 (a). 2017/18: 3:0 (h), 2:4 (a), 2:1 (h), 1:0 (a)

LASK: A. Schlager – Ranftl, Trauner, Wostry – Jamnig, Wiesinger, Michorl, Ullmann – Goiginger, Tetteh, Joao Victor

Ersatz: T. Gebauer – Pogatetz, Frieser, Benko, Celic, Raguz, Grubeck

Es fehlen: Ramsebner (Muskelfaserriss in der Wade), Holland (gesperrt), Otubanjo (Knieprobleme), Erdogan (nicht im Kader), Bumberger, Oh (beide verletzt)

Admira: Leitner – Thölke, D. Toth, Vorsager – Zwierschitz, L. Malicsek, Hjulmand, Maier – Sahanek, Bakis, Jakolis

Ersatz: Kuttin – Aiwu, Kadlec, Spasic, Hausjell, Starkl, Schmidt, Soiri

Es fehlen: Kalajdzic (Syndesmosebandriss), Bauer (Schulter-Operation), Strauss (Kreuzbandriss), Petlach (rekonvaleszent), Paintsil (Handbruch), Scherzer (Kapseleinriss)

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