Familienberatungsstellen bekommen zugesicherte Mittel

    9. November 2018, 13:10
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    Ministerium nannte keine Gesamtsumme

    Wien – Familienberatungsstellen bekommen die vertraglich vereinbarte Fördersumme, denn durch Budgetumschichtungen sei es gelungen, weitere Mittel für sie bereitzustellen, zeigte sich Ministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) am Freitag erfreut. Eine Gesamtsumme wurde nicht genannt. In der Frauenberatung sei es gelungen, schon 2018 Förderzusagen zu treffen und damit Planungssicherheit für das kommende Jahr zu schaffen.

    Der ORF hatte im Sommer dieses Jahres berichtet, dass den Familienberatungsstellen aufgrund der Budgetkonsolidierung rund eine Million Euro gestrichen werde. Schon damals hieß es aus dem Familienressort, dass man diese Einsparungen durch andere frei werdende Mittel auffangen wolle. Am Freitag teilte das Familienministerium der APA mit, dass den Einrichtungen durch Rückflüsse aus dem Vorjahr und Budgetumschichtungen nun weitere Fördermittel zur Verfügung stehen.

    Förderzusagen für 2019

    "Damit ist sichergestellt, dass alle Familienberatungsstellen die vertraglich vereinbarte Fördersumme erhalten", hieß es. Die Einrichtungen werden umgehend über die zur Verfügung stehende "Zusatzförderung" informiert. Sollten die Mittel im Jahr 2018 nicht mehr ausgeschöpft werden, sei eine Mitnahme in das Budgetjahr 2019 möglich. Bogner-Strauß erklärte dazu: "Somit kann die wertvolle Arbeit der Familienberatungsstellen finanziell auf sichere Beine gestellt werden."

    Was die Frauenberatung anbelangt, sei es gelungen, schon in diesem Jahr Förderzusagen für 2019 zu treffen. Die Vereine bzw. Einrichtungen würden somit schon frühzeitig wissen, wie viel sie bei den anderen Fördergebern für das kommende Jahr beantragen müssen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Wie auch 2018 komme es 2019 zu keinen Kürzungen im Gewaltschutz und den Beratungsstellen, wurde weiters betont. Die einzelnen Stellen werden in den nächsten Wochen informiert.

    "Mir ist es ganz besonders wichtig, vor allem den Frauenberatungseinrichtungen frühzeitig Planungssicherheit zu geben. Erstmals seit Jahren ist es uns gelungen, Förderzusagen bereits für das kommende Jahr zu treffen", meinte die Frauenministerin. Sie wird am morgigen Samstag beim Bundestag der ÖVP-Frauen in Graz zu deren neuer Obfrau gewählt. (APA, 9.11.2018)

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