Siemens kämpft im neuen Geschäftsjahr mit Gegenwind

    8. November 2018, 10:52
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    Preisdruck bei konventionellen Kraftwerken und Windkraft-Anlagen setzt fort

    Siemens kämpft im laufenden Geschäftsjahr gegen höhere Personalkosten und sinkende Preise. Der Gewinnprognose für 2018/19 (Ende September) liege ein Preisverfall um zwei bis drei Prozent zugrunde, sagte Finanzvorstand Ralf Thomas am Donnerstag laut Redetext auf der Bilanzpressekonferenz in München. Während die Preise bei kurzzyklischen Geschäften wie Software stabil bleiben dürften, werde sich der Preisdruck bei konventionellen Kraftwerken und Windkraft-Anlagen fortsetzen. Hinzu kämen drei bis vier Prozent höhere Personalkosten. Auch 2018/19 seien 300 bis 400 Millionen Euro für einen Personalabbau eingeplant. Der Umbau der Konzernstruktur könne zusätzlich "Effizienzmaßnahmen in einigen Supportfunktionen" nach sich ziehen.

    Kosten gesenkt

    Mit dem Abbau von rund 6000 Stellen im Kraftwerksgeschäft sollen die Kosten um eine halbe Milliarde Euro gesenkt werden, wie Thomas bekräftigte. Siemens peilt für 2018/19 ein Ergebnis je Aktie zwischen 6,30 und 7,00 Euro an, der vergleichbare Wert lag 2017/18 bei 6,01 Euro. (Reuters, 8.11.2018)

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