Rapid kommt schwachem Villarreal gerade recht

7. November 2018, 12:17
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Das 5:0 gegen die Hütteldorfer war der einzige Sieg in den letzten acht Spielen. Ein Erfolg in Wien soll "Ruhe bringen"

Villarreal/Wien – Nicht nur Rapid, sondern auch Villarreal hinkt derzeit den eigenen Ansprüchen weit hinterher. Das gelbe U-Boot ist nach elf Runden in der spanischen Meisterschaft mit zehn Punkten nur 16., das 5:0 über Rapid in der Europa League war der einzige Erfolg in den jüngsten acht Pflichtspielen. Dementsprechend sauer sind die Fans.

"Es ist klar, dass wir uns in einer schwierigen Situation befinden, die uns auch Angst macht", sagte Verteidiger Ramiro Funes Mori der Sporttageszeitung "As" vor der Partie am Donnerstag (18.55 Uhr, live Dazn) in Wien. "Aber ich glaube, dass sich die Dinge bald ändern werden, da das Team gut spielt und die Ergebnisse kommen werden. Wir müssen weiterarbeiten und dürfen nicht aufgeben."

Villarreals großes Problem war zuletzt die Effizienz. "Die Mannschaft arbeitet viele Chancen heraus, verwertet diese aber nicht. Sie macht gute Spiele, gewinnt diese aber nicht", erklärte Funes Mori, der in Wien "auf einen Sieg" hofft, "der uns Ruhe bringt". Man werde die Hütteldorfer aber keinesfalls unterschätzen. "Uns erwartet ein motivierter Rivale und ein kompliziertes Spiel."

Umstrittener Trainer

"Sie werden sicherlich besser und konkurrenzfähiger auftreten als bei uns. Sie spielen zu Hause und werden die Unterstützung ihrer Anhänger haben. Sie haben noch die Chance weiterzukommen und werden es uns sicher sehr schwer machen", meinte Funes Mori vor dem Match des noch ungeschlagenen Gruppe-G-Tabellenführers in der mit 24.000 Zuschauern voll besetzten Allianz-Arena. "Wir müssen auf Ballbesitz setzen, uns damit verteidigen und sie laufen lassen."

Auch Trainer Javier Calleja hofft, dass die Frustbewältigung gelingt und sich damit die Diskussionen über seine Ablöse beruhigen. "Die Mannschaft spielt einen guten Fußball, und wir können gegen jeden Gegner gewinnen. Das Team ist aber nicht gewohnt, so weit unten in der Tabelle zu sein. Das bringt Unruhe und Nervosität hinein", betonte der 40-Jährige.

Laut eigener Aussage genießt Calleja noch die volle Rückendeckung der Vereinsführung: "Ich habe mit dem Klubpräsidenten und den Funktionären gesprochen. Es herrscht Zuversicht, dass wir das Projekt voranbringen. Wir müssen vor allem mental arbeiten, um vor dem Tor wieder treffsicherer zu werden. Wir müssen jetzt kurzfristig denken und das Spiel in der Europa League gewinnen", lautet die Vorgabe des Trainers. (APA, 7.11.2018)

  • Villarreal hatte zuletzt in der Liga nichts zu lachen.  Da kommt ein Duell mit Rapid nicht ungelegen.
    foto: imago/zuma press

    Villarreal hatte zuletzt in der Liga nichts zu lachen. Da kommt ein Duell mit Rapid nicht ungelegen.

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