Außenministerin Kneissl Anfang Dezember in Moskau

    6. November 2018, 17:21
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    Umsetzung des "Sotschi-Dialogs" als zentrales Thema

    Wien/Moskau – Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) plant am 2. und 3. Dezember nach Moskau zu reisen. Ein Sprecher des österreichischen Außenministeriums bestätigte am Dienstagnachmittag gegenüber der APA einen diesbezüglichen Bericht der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    "Wir können bestätigen, dass ein Besuch der Frau Außenministerin bei ihrem russischen Amtskollegen zu diesen Daten (2. und 3. Dezember, Anm.) in Planung ist", erklärte der Sprecher des Außenministeriums. Er nannte die Umsetzung des "Sotschi-Dialogs" als Hauptthema des Treffens. Die Rede ist von einem Forum für zivilgesellschaftlichen Dialog zwischen Österreich und Russland, das beim Wien-Besuch von Präsident Wladimir Putin im Juni angekündigt worden war.

    Laut russischen Medienberichten soll das Forum, das sich nach Vorbildern wie dem deutsch-russischen "Petersburger Dialog" orientieren dürfte, von Russlands Ex-Bildungsminister Andrej Fursenko sowie Ex-Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl koordiniert werden.

    Bereits zweiter Moskau-Besuch in einem Jahr

    Für die österreichische Außenministerin handelt es sich beim geplanten Besuch bereits um ihre zweite Reise nach Moskau im laufenden Jahr. Bereits im April war Kneissl für zwei Tage nach Moskau gekommen und hatte unter anderem mit Außenminister Sergej Lawrow konferiert. Spekulationen, dass sie damals auch Putin getroffen haben könnte, dementierte das Außenministerium gegenüber der APA.

    Während des Österreich-Besuchs von Putin im Juni lud Kneissl diesen jedoch erfolgreich zu ihrer Hochzeit ein, die dann im August durch Putins Präsenz auch für internationale Schlagzeilen sorgte. (APA, 6.11.2018)

    • Die Teilnahme des russischen Staatschefs Putin (rechts) an der Hochzeit von Außenministerin Kneissl im August sorgte international für Wirbel.
      foto: imago/alexei druzhinin

      Die Teilnahme des russischen Staatschefs Putin (rechts) an der Hochzeit von Außenministerin Kneissl im August sorgte international für Wirbel.

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