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    Neue Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit

    6. November 2018, 15:06

    Abteilungsübergreifende Prozesse und Produktionsketten mit externen Lieferanten und Logistikern bringen steigende Anforderungen an das damit verbundene Datenmanagement und an die zugrunde liegenden Netzwerke.

    Bis dato genügten hier klassische Firmennetzwerke (engl. Virtual-Private-Networks), nun brauchen steigender Datenverkehr, Cloud-Services und Mobilität neue Ansätze in Form hybrider Netze.

    Hier werden zusätzliche Netzanbindungen (Multi-Protocol-Label-Switching) mit VPN-Lösungen kombiniert und eine Software übernimmt die intelligente Verknüpfung und Steuerung. Mitarbeiter haben damit mehrere Möglichkeiten für den Zugriff auf betriebliche Anwendungen, der Datenverkehr läuft nicht über das öffentliche Internet, sondern über leistungsfähigere und gesondert gesicherte Netze.

    Das reibungslose Funktionieren derartiger Netzwerke ist besonders für internationale Unternehmen mit heterogenen IT-Landschaften entscheidend. Die österreichische Polytec Group mit weltweit 25 Standorten ist Hersteller von Kunststoffen und Edelstahl bis hin zu Industrieanlagen. Der Lieferant vieler Autokonzerne beauftragte T-Systems mit der Modernisierung seiner IT-Infrastruktur. Gefordert war einerseits eine Vereinheitlichung der Systemlandschaften, Kostenreduktion und hochsichere Verfügbarkeit bei unternehmenskritischen Anwendungen.

    Ausfallssicherer Betrieb mit bedarfsgerechter Kostenplanung

    "Mit der Migration der komplexen SAP-Landschaften ins Wiener T-Center wurde ein ausfallssicherer Betrieb mit bedarfsgerechter Kostenplanung und flexibler Ausweitung bei Lastspitzen gewährleistet", sagt Zibor Brkic, Head of TC-Operations bei T-Systems. Weiterer Bestandteil war der Umbau des gesamten Netzes auf Glasfaser zur Erhöhung der Bandbreiten als Basis für die Zentralisierung weiterer IT-Services und die Priorisierung des geschäftskritischen Datenverkehrs. "Finale Zielsetzung war mehr Flexibilität für die Expansion und schnellere Reaktionsmöglichkeiten auf Marktveränderungen", so Brkic.

    Eine aktuelle Anforderung von Unternehmen betrifft auch die Gestaltung standortübergreifender Wertschöpfungsketten über verschiedene Produktions- oder Logistikprozesse hinweg. Das Automobilunternehmen Magna Steyr ist nicht mehr nur Zulieferbetrieb für Fahrzeugkomponenten, mittlerweile werden in Graz rund 200.000 Autos pro Jahr gefertigt und das für verschiedene Marken wie Mercedes, BMW oder Jaguar. Die Herausforderung verschiedene Modelle möglichst individuell in einer Fabrik zu produzieren, veranlasste Magna ein digitales Abbild zu bauen, wo alle Abläufe von der Entwicklung bis hin zur Fertigung gesteuert und direkt während der Produktionsstufen auf Abweichungen reagiert werden kann.

    Führerlose Transportsysteme

    In der Montage muss die Steuerung zwischen Fertigung und Logistik eng verschränkt sein und ein zentraler Bestandteil dabei sind autonome Transporteinheiten für das Material. Um die Positionen und Zustände dieser führerlosen Transportsysteme (FTS) in Echtzeit erfassen und steuern zu können, verwendet Magna eine Internet-of-Things Lösung (IoT) von T-Systems. Auf Basis einer 3D-Landkarte der Fabrik transportieren diese FTS nun Material, Maschinen und im Endausbau auch das Auto selbst.

    "Das Transportsystem scannt die Umgebung mit Sensoren, legt die Daten über das virtuelle Layout, erkennt damit seine Position im Raum und kann so beliebig navigieren, ohne mit Gegenständen zu kollidieren", sagt Christoph Krammer, verantwortlich für die Technologiesteuerung bei Magna. "Diese FTS erlauben nun mehr Flexibilität beim Modellmix bei gleichzeitiger Reduktion von Vorlauf- wie Umrüstzeit und Kosten", so Krammer.

    Mittels der IoT-Lösung werden auch die Zustandsdaten der Maschinen erfasst und über Funknetze in eine Analysesoftware gesendet. Von den Sensordaten können auch Belastungen präzise abgeleitet werden sowie Wartungsintervalle. "Die Anwendung besteht aus mehreren Komponenten, von der Datenerfassung in eine Cloud bis zur softwaregestützten Datenverarbeitung und –Auswertung auf unseren Systemen für die weitere Verarbeitung in den Produktionsprozessen", so Michael Böhm, Global Account Executive bei T-Systems.

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      foto: economy
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