Lust auf Braten: Berliner tötete Wildschwein auf Parkplatz

    5. November 2018, 14:48
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    Der gelernte Fleischhauer erschlug es mit einem Beil

    Berlin – Mit einem Beil hat ein 80-jähriger Berliner auf einem Supermarkt-Parkplatz ein Wildschwein erschlagen, um es zu essen. Der gelernte Fleischhauer häutete das Tier am späten Sonntagabend im Stadtteil Tegel und nahm es teilweise aus, wie die Polizei am Montag berichtete. Zeugen alarmierten die Polizei.

    Die fand finden "eine enthauptete Bache, gehäutet und teilweise ausgenommen" und, schon in einer Kiste, "verwertbare Eingeweide und einige größere Stücken Fleisch", schreibt die Polizei Berlin in einem Facebook-Post.

    Grund war Finanzielle Not

    Beamte fanden Eingeweide und einige größere Stücke Fleisch in einer Kiste. Der Mann versteckte sich zuerst in einem Gebüsch. Dann erklärte er den Polizisten, er habe das "zutrauliche Tier" erschlagen, um das "gute Fleisch" zu essen, weil er sich das sonst nicht leisten könne. Er wurde wegen Jagdwilderei angezeigt.

    In Wohngebieten am Berliner Stadtrand werden oft Wildschweine in Parks, Gärten, auf Straßen und Spielplätzen gesehen. Wegen der milden Winter und dem großen Futterangebot auf Raps- und Maisfeldern vermehren sich die Wildschweine stärker als früher. (APA/dpa, 5.11.2018)

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