Brasiliens neuer Präsident erklärt kritischen Medien den Krieg

    4. November 2018, 22:25
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    Wer Bolsonaro kritisiert, "ist erledigt"

    Brasilia / Sao Paulo – Kurz nach seiner Wahl hat der künftige brasilianische Präsident Jair Bolsonaro eine harte Linie gegen die kritische Presse angekündigt. Als er am Sonntag in einem Fernsehinterview gefragt wird, ob er die Pressefreiheit respektieren wird, auch die Freiheit der zu seinen Hauptkritikern gehörenden Zeitung "Folha de S.Paulo", sagte Bolsonaro: "Diese Zeitung ist erledigt."

    Zeitungen wie diese, die so handelten, so schamlos lögen, könnten keine Unterstützung der Regierung erwarten, erklärte der Rechtsextremist. Das Budget für staatliche Werbung in den Medien, das künftig von ihm kontrolliert wird, liegt bei etwa einer halben Milliarde Dollar (440 Millionen Euro). Für viele brasilianische Medien könnte es daher in den nächsten Jahren finanziell eng werden. (APA, Reuters, 4.11.2018)

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