Vermisste Vorarlbergerin: Gerichtsmedizin untersucht Knochen

    3. November 2018, 10:37
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    Laut DNA-Untersuchung konnten diese der 26-Jährigen zugeordnet werden. Keine Hinweise, warum Frau im Bereich der Spätenbachalpe unterwegs war

    Lustenau/Dornbirn – Nun ist es traurige Gewissheit: Eine seit März abgängige Vorarlbergerin (26) ist tot. Ein Wanderer hatte im September im Bereich der Spätenbachalpe in Dornbirn menschliche Knochen gefunden. Diese konnten jetzt der Vermissten zugeordnet werden, berichtete die Polizei am Samstag. Die Ermittlungen zu den Todesumständen sind im Laufen.

    Zur Klärung der Todesursache wurden die sterblichen Überreste in die Innsbrucker Gerichtsmedizin gebracht. Wann mit einem Ergebnis der Untersuchung zu rechnen ist, sei schwierig zu sagen, da nicht die ganze Leiche, sondern nur Knochen gefunden wurden. "Das kann in diesem Fall länger dauern", sagte ein Polizist der APA.

    Warum die Frau im Bereich der Spätenbachalpe unterwegs war, sei derzeit unklar. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben wir keine Hinweise darauf", sagte der Beamte. Die Ermittlungen seien im Laufen.

    Seit März vermisst

    Die junge Frau wurde am 5. März in Lustenau als abgängig gemeldet. Sie hatte das Haus mit einem roten Rucksack und ihrer Schlüsseltasche verlassen und wollte in den Messepark Lustenau einkaufen gehen, kehrte aber nicht mehr nach Hause zurück. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie eine grüne Kapuzenjacke, Jeans und hellgraue Turnschuhe.

    Bei der Suche nach der jungen Frau wurde auch Interpol eingeschaltet. Unter anderem suchten die Ermittler in der benachbarten Schweiz und im Nachbarland Deutschland per Fahndungsfotos nach der 26-Jährigen.

    (APA, 3.11.2018)

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