US-Justiz klagte Firmen aus China und Taiwan wegen Spionage an

    2. November 2018, 07:55
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    Trump berichtete von "sehr gutem" Telefonat mit Xi

    Wegen Wirtschaftsspionage in der Computerbranche ist in den USA Anklage gegen Unternehmen aus China und Taiwan erhoben worden. Der chinesischen Staatsfirma Jinhua, dem taiwanischen Konzern UMC und drei taiwanischen Staatsangehörigen wird Spionage beim US-Halbleiterhersteller Micron Technology angelastet, wie Justizminister Jeff Sessions am Donnerstag in Washington mitteilte.

    Kritik

    Der Minister prangerte bei seiner Erläuterung der Anklage besonders China an. Der vorliegende Fall und noch viele andere zeigten, dass die Volksrepublik ihre wirtschaftliche Fortentwicklung mittels "Diebstahls" und "auf amerikanische Kosten" betreibe. Sessions nannte das chinesische Verhalten eine Bedrohung für die "nationale Sicherheit" der USA.

    Washington und Peking tragen seit Monaten einen heftigen Zollkonflikt aus, der von US-Präsident Donald Trump entfacht worden war. Er beklagt das hohe US-Handelsdefizit mit China und bezichtigt Peking des Diebstahls von geistigem Eigentum im großen Stil. Am Donnerstag berichtete Trump allerdings von einem "sehr guten" Telefonat mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping, in dem es unter anderem um die Handelsbeziehungen gegangen sei. (APA, 2.11.2018)

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