UN-Migrationspakt: Online-Kampagne aus Protest gegen Ausstieg

    1. November 2018, 12:40
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    Österreicher können statt der Regierung dem Pakt symbolisch beitreten

    Statt der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung können die österreichischen Bürger dem UN-Migrationspakt "beitreten". Der symbolische Beitritt als Statement gegen den Ausstieg der Regierung aus dem "Globalen Pakt für sichere, geordnete und geregelte Migration" ist im Rahmen einer Online-Kampagne des gemeinnützigen Vereins #aufstehn möglich.

    Aufstehn.at

    "Die österreichische Bundesregierung tritt aus dem Migrationspakt aus. Damit lehnt sie grundlegende Menschenrechte ab und stellt sich zu (Ungarns Premier Viktor) Orbán und (US-Präsident Donald) Trump an den rechten Rand der Weltgemeinschaft", schreiben die Aktivisten auf ihrer Seite aufstehn.at unter dem Titel "Wir unterzeichnen den Migrationspakt". Bis zum späten Donnerstagvormittag hatten sich so knapp 31.000 Personen zu dem Pakt bekannt.

    Ausstieg nicht hinnehmen

    Man wolle den Ausstieg nicht hinnehmen und "konstruktive und nachhaltige Lösungen im Bereich Migration", lauten die zentralen Punkte der Online-Kampagne. #aufstehn will nach eigenen Angaben die zivilgesellschaftliche Partizipation fördern und mithilfe digitaler Technologien"Zugangsbarrieren zu politischen Prozessen abbauen und Mitbestimmung ermöglichen – damit die Themen, die vielen von uns schon lange unter den Fingernägeln brennen, endlich ins Licht der Öffentlichkeit und auf die politische Agenda kommen". (APA, 1.11.2018)

    • Auf aufstehn.at kann man sich zum Migrationspakt bekennen.
      foto: screenshot/webstandard

      Auf aufstehn.at kann man sich zum Migrationspakt bekennen.

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