Media Markt und Saturn künftig mit eigenen Redbull Stores

    1. November 2018, 09:00
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    Elektroketten setzen auf Kooperationen und verkaufen künftig auch Strom und Finanzprodukte

    Seit über zwei Jahren versuchen sich die Elektroketten Saturn und Media Markt auch als Mobilfunker. Im Vergleich zu anderen Newcomern, gelten "Saturn Mobil" und "Media Markt Mobil" allerdings nicht gerade als Erfolgsmodell. Fragen über die Kundenanzahl will das Unternehmen nicht beantworten. Auch die "Mobile Stores", eigene Verkaufsflächen in den Märkten, sorgten nicht gerade für einen Schub. Diese Stores, in denen auch andere Mobilfunkmarken verkauft werden, bekommen nun einen neuen Anstrich.

    Red Bull Mobile Stores

    Ab werden aus den Mobiles Stores werden Red Bull Mobile Stores, in denen der Energy-Drink-Hersteller Handytarife anbietet. Dies sagte MediaMarktSaturn-Chef Florian Gietl in einem Interview im Kurier. Red Bull bietet in Österreich seit einigen Jahren ebenfalls Mobilfunk an, konnte aber mit seinen Angeboten kaum richtig punkten. Ob Red Bull seine Ambitionen in Sachen Mobilfunk weiter ausbaut, ist unklar. In der Mobilfunkbranche werden die Stores als reine Werbeaktion für den Getränkehersteller gesehen.

    Finanzprodukte und Strom

    Florian Gietl setzt neben dem Ausbau von Online besonders auf Kooperationen. So kündigt er an, dass in den Märkten künftig auch Finanzprodukte der Bawag/PSK-Gruppe verkauft werden. Am Mittwoch teilten seine Unternehmen mit, dass in einigen ausgewählten Märkten nun Stromtarife angeboten werden.

    Laut Gietl laufen die Geschäfte derzeit gut: "Wir wachsen doppelt so stark wie der Markt, besonders online". Er erwähnt auch, dass sich derzeit OLED Fernseher und Kaffeemaschinen gut verkaufen. Autoradios sind hingegen kein Thema mehr. (sum, 1.11.2018)

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      foto: apa
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