Goldenes Brett: Wer hat den Preis für den größten Unfug 2018 verdient?

    2. November 2018, 06:00
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    Bis 19. November können Verschwörungstheoretiker, Esoteriker und Scharlatane für den Schmähpreis vorgeschlagen werden

    foto: gwup

    Wien – Der Herbst ist da, die Zeit der goldenen Blätter und goldenen Bretter: Auch in diesem Jahr wird die Skeptiker-Vereinigung GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) wieder den größten pseudowissenschaftlichen Unsinn des Jahres prämieren.

    Wer hat sich in diesem Jahr mit besonders absurden, skurrilen, problematischen oder gar gefährlichen Aussagen hervorgetan? Die Gewinner dürfen sich über den Schmähpreis "Goldenes Brett vorm Kopf" freuen. Bis 19. November können aussichtsreiche Kandidaten unter www.goldenesbrett.guru nominiert werden.

    Impf-Gegner und Reichsbürger

    Aus den eingereichten Vorschlägen wird dann eine Fachjury die diesjährigen Preisträger auswählen. Die Bekanntgabe der Laureaten und öffentliche Verleihungsfeier für "Das Goldene Brett vorm Kopf 2018" findet am 28. November 2018 um 20.15 Uhr in der Wiener Urania und zeitgleich bei der Parallelveranstaltung in Hamburg im Altonaer Museum statt.

    Unter den bisherigen Preisträgern finden sich Namen wie Xavier Naidoo, der mit abstrusen Verschwörungstheorien aufgefallen war, Ryke Geerd Hamer, der für seine "gefährlichen medizinischen Ansichten in Verbindung mit wirren antisemitischen Verschwörungstheorien" Bekanntheit erlangte oder Stefan Lanka, ein Aids-Leugner und Impfgegner. Im Vorjahr durfte sich Peter Fitzek, eine Führungsfigur der deutschen "Reichsbürgerbewegung", über das Goldene Brett freuen. Ein Mangel an würdigen Nachfolgern ist leider nicht in Sicht. (red, 2.11.2018)

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