Bayern mühen sich bei Viertligist Rödinghausen ins Cup-Achtelfinale

    30. Oktober 2018, 23:05
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    Partie des HSV bei Wiesbaden wegen Pyrotechnikeinsatzes nahe am Abbruch – Tore von Gregoritsch und Mwene

    Berlin – Die Favoriten haben sich zum Auftakt der zweiten DFB-Pokal-Runde keine Blöße gegeben. Der FC Bayern gewann bei Viertligist SV Rödinghausen am Dienstagabend mit 2:1 (2:0). Der Regionalligist verkaufte sich nach anfänglichen Problemen gegen die Münchner allerdings teuer.

    Im ersten direkten Erstliga-Duell setzte sich der VfL Wolfsburg bei Hannover 96 mit Kevin Wimmer 2:0 (1:0) durch und erreichte ebenfalls das Achtelfinale. Hertha BSC siegte mit Valentino Lazaro bei Zweitligist Darmstadt 98 2:0 (0:0), der Hamburger SV gewann beim Drittligisten Wehen Wiesbaden 3:0 (1:0).

    Für die Bayern, bei denen David Alaba durchspielte, erzielten Sandro Wagner (8.) und Thomas Müller (13./Foulelfmeter) die Tore. Renato Sanches scheiterte mit einem Strafstoß an der Latte (23.), Linus Meyer sorgte noch einmal für etwas Spannung (50.). Die nicht mit allen Stammkräften eingelaufenen Münchner dominierten die Partie, mussten nach einer schwächeren zweiten Halbzeit aber noch um den Sieg bangen. Rödinghausen blieb trotz großer Einsatzbereitschaft insgesamt zu harmlos für eine Überraschung.

    Pyro im Hamburger Fanblock

    Den HSV schoss Pierre-Michel Lasogga mit zwei Treffern (21., 51.) ins Achtelfinale. Dabei stand die Partie vor den Augen von DFB-Präsident Reinhard Grindel wegen fortwährenden Pyrotechnik-Einsatzes im Hamburger Fanblock am Rande des Abbruchs. Der Schiedsrichter beorderte die Spieler sogar für fünf Minuten vom Platz, als kurz nach dem Seitenwechsel Fackeln gezündet wurden. Hamburger Spieler gingen zu ihren Fans und versuchten, sie zur Vernunft aufzurufen. Die Stadionsprecherin drohte mit dem Spielabbruch.

    Treffsichere Österreicher

    Auch die Österreicher-Filiale FC Augsburg ist ins Achtelfinale eingezogen. Die Augsburger setzten sich im Bundesliga-Duell mit dem FSV Mainz zu Hause mit 3:2 nach Verlängerung durch. Michael Gregoritsch gelang kurz vor Ende der regulären Spielzeit der Ausgleich (86.), Philipp Mwene hatte Mainz in Führung gebracht (20.).

    Den entscheidenden Treffer erzielte der Brasilianer Caiuby per Kopf (105.). Neben Gregoritsch, der bei seinem dritten Pflichtspieltor in dieser Saison präzise ins linke Eck einschoss, spielte bei Augsburg auch Martin Hinteregger durch. In den Schlusssekunden kam auch noch Kevin Danso ins Spiel (120.). Bei den Gästen war Mwene, der aus kurzer Distanz einschoss, über die volle Distanz im Einsatz, Karim Onisiwo wurde ausgewechselt (90.+4). (APA, 30.10.2018)

    • Ende gut, alles gut: Die nicht in Bestbesetzung aufgelaufenen Bayern dominierten in Rödinghausen, gewannen aber nur 2:1.
      foto: reuters/leon kuegeler

      Ende gut, alles gut: Die nicht in Bestbesetzung aufgelaufenen Bayern dominierten in Rödinghausen, gewannen aber nur 2:1.

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