Firmen reagieren auf Cyberattacken erst nach Großschaden

    30. Oktober 2018, 14:17
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    Umfrage: Sicherheitslücke Nummer 1 sind die eigenen Mitarbeiter

    Laut einer Umfrage (Sample 1.400 Personen weltweit) des Beraters EY wurden mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen bereits Opfer von Cyberattacken. Trotzdem reagieren die Firmen erst wenn ein größerer Schaden entstanden ist.

    Eine Cyberattacke ohne zugefügten Schaden würde bei 63 Prozent der Unternehmen voraussichtlich nicht zu höheren Sicherheitsausgaben führen, so EY in einer Aussendung.

    Erst durch Schaden klug

    "Öffentlichkeitswirksame Attacken wie Petya oder Wannacry haben bei vielen Unternehmen zwar das Bewusstsein für die Gefahren geweckt, allerdings besteht in fast jeder Organisation noch ein großer Aufholbedarf. Beispielsweise wurde erst unlängst bekannt, dass 1.464 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in Australien 'password123' als ihr Passwort haben", so Gottfried Tonweber, Director IT Advisory und Leiter Cyber Security Services bei EY Österreich. (APA, 30.10.2018)

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