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    Innovationen bei Schienenfahrzeugen – Schlagwort oder Fakt?

    3. November 2018, 00:00

    Ist Innovation mittlerweile eine Conditio sine qua non oder sollte die Frage lauten: Wem soll Innovation dienen?

    Für viele steht das Wort "Innovation" sinnbildlich für etwas komplett Neues. Als "innovativ" werden ger-ne auch "zusätzliche neue Produkteigenschaften" verstanden – für Kon- sumgüter des täglichen Gebrauchs gleichbedeutend mit "mehr Features zum gleichen Preis", ein werbewirksames und wichtiges Thema. Nun sind "Schienenfahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs" eher Investitionsgüter – hat Innovation hier den gleichen Stellenwert?

    Möglicherweise gibt es auf die Frage "Wer ist denn eigentlich der Kunde?" gar keine so einfache Antwort?

    Für Schienenfahrzeughersteller ist prinzipiell der Auftraggeber der Bahnen der maßgebliche Kunde, dessen Wünsche in der Bestellung zu 100 % bedient & zufriedengestellt werden müssen – übrigens die Definition von "Qualität". Es entscheidet aber auch die breite Akzeptanz dieser Bahn beim täglichen Passagier über Erfolg oder Misserfolg. Somit kann die Weitsicht eines Herstellers im Erkennen von ersten "schwachen Signalen" zu Innovationen, aber auch zu Megatrends in ähnlichen Transportbereichen (z.B. Automobilsektor) in Produktlösungen führen, welche vielleicht noch nicht im Fokus des Kunden oder Kunden-Kunden stehen.

    Wie finden sich Wünsche der Betreiber in Wünschen der Fahrgäste – und umgekehrt?

    Straßenbahnausschreibungen erfolgen meist über Generationen-Horizont – somit legt die Bestellung einer Bahn deren Aussehen über 30 Jahre fest (branchenüblicher "Lebenszeit- raum"). Fakt ist, dass deutlich kürzere Produktlebenszyklen von elek-tronischen Bestandteilen diese bereits nach fünf bis sieben Jahren als "alten Hut" aussehen lassen. Am Beispiel "WiFi für Passagiere" wird klar, dass die im Fahrzeug verbauten Komponenten eigentlich permanent getauscht werden müssten, um mit dem Stand der Technik mithalten zu können. Somit ergeben sich Diskrepanzen in der Erwartungshaltung: "Operator Experience" versus "Passenger Experience".

    Muss Innovation auf den ersten Blick sichtbar sein?

    Bombardier Transportation steht seit jeher auf dem Standpunkt, dass das geringste Risiko für Betreiber von Bahnen jedenfalls durch die Verwendung bewährter Technologien sichergestellt werden kann. Dabei steht Erneuerung aber keinesfalls im Wege – wie die Verwendung bereits bekannter Technologien nun in neuer Form & Anordnung. Beispielsweise bieten "gummigefasste" Fenster, welche seit den 2000er- Jahren dem "glatten Look" einer Straßenbahn weichen mussten, aber einen signifikanten Zeit- und Kostenvorteil im Austausch.

    Auf der anderen Seite ermöglicht die fortschreitende Miniaturisierung von Sensorik und Leistungselektronik in Kombination mit Web-Applikationen ungeahnte Optimierungsmöglichkeiten. Bombardier Transportation fokussiert dabei vor allem auf effizienzsteigernde und sicherheitserhöhende Maßnahmen und Technologien. Wenn beispielsweise ein "Drivestyle"-Monitor den aktuellen Energieverbrauch der Antriebe in "Ampelfarben" anzeigt, kann sich das neben einer Energieeinsparung auch in einer sanfteren Fahrweise für die Fahrgäste manifestieren und führt so zu mehr Fahrkomfort. Oder ein Hinderniserkennungssystem, welches das Fahrpersonal bei erstmaliger Meldung zu einer sanfteren Bremsung motiviert als erst zu einem späteren Zeitpunkt, dann aber mit schärferer Bremsung. Oder eine Klimaanlage, die bereits gekühlte Luft bis zu einem bestimmten CO2-Wert aus dem Fahrzeug wieder dem Kühlgerät zuführt und da- mit bis zu 5 % der benötigten Kühl- energie einspart. Oder ein Heizsystem, das die Heizanforderung mit der Energie-Rekuperation durch die Bahn selbst synchronisiert und da-bei ebenfalls bis zu 5 % der benötigten Heizenergie einspart.

    Diese Punkte stellen einen Bruchteil der innovativen, bereits realisierten Technologien dar, welche im Kleinen helfen, Bombardiers Kunden und Kunden-Kunden tagtäglich zu unterstützen und zufriedenzustellen. Dies ist gleichzeitig unser Versprechen für die Zukunft: Wir arbeiten weiter daran!


    Kontakt
    Bombardier Transportation
    Austria GmbH
    Hermann-Gebauer-Str. 5, 1220 Wien
    careers.bombardier.com

    Eine Information von Bombardier.

    • Foto: Sabine Klimpt – Lichtblick KG
Gerald Newesely, "Platform Manager of Product Engine Light Rail Vehicles".

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      Gerald Newesely, "Platform Manager of Product Engine Light Rail Vehicles".

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