Studie: 46 Prozent aller Jungen sollen Facebook verlassen haben

    30. Oktober 2018, 07:46
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    Exodus wohl aufgrund von Datenskandalen und Beliebtheit bei Älteren

    Facebook wird für Jugendliche immer unattraktiver. Laut einer aktuellen Studie des Pew Research Centers sollen 44 Prozent aller Nutzer im Alter von 18 bis 29 Jahren die App des Unternehmens seit vergangenem Jahr gelöscht haben. 26 Prozent aller Nutzer überhaupt sollen das Programm entfernt haben, 42 Prozent hätten eine Pause eingelegt, 54 Prozent änderten ihre Privatsphäre-Einstellungen.

    Nur Hälfte aller Jugendlicher

    Auch in Österreich nutzen laut SaferInternet bloß die Hälfte aller Jugendlichen Facebook. Das klingt zwar nach schlechten Nachrichten für das Unternehmen, relativiert sich aber dadurch, dass Instagram, ebenfalls in Facebooks Besitz, zu den beliebtesten sozialen Netzwerken bei Jugendlichen zählt. Auch Whatsapp genießt weiterhin hohe Nutzerzahlen.

    Datenskandale als Grund

    Erklären lässt sich die Abwanderung vor allem durch die Tatsache, dass Facebook im heurigen Jahr mit gleich mehreren Krisen konfrontiert war. Den Anfang machte der Datenskandal um das Analyseunternehmen Cambridge Analytica. Zuletzt sorgte für Schlagzeilen, dass es unbekannten Hackern gelungen ist, auf mehr als 50 Millionen Accounts zuzugreifen. Dazu kommt, dass Facebook mittlerweile immer mehr den Ruf als Plattform für Ältere hat, was junge Nutzer dazu bewegt, andere soziale Medien zu nutzen. (red, 29.10.2018)

    • Bei Jugendlichen hat Facebook kaum mehr Bedeutung.
      foto: afp

      Bei Jugendlichen hat Facebook kaum mehr Bedeutung.

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