AT&S – Analysten erwarten klaren Gewinnanstieg im zweiten Quartal

    29. Oktober 2018, 16:19
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    Nach AT&S-Prognoseerhöhung für das Gesamtjahr

    Der börsennotierte steirische Leiterplattenhersteller AT&S dürfte nach Ansicht von Finanzanalysten im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 ein deutliches Gewinnplus verzeichnet haben. Der heimische Technologiekonzern legt am Mittwoch, dem 31. Oktober, Zahlen vor.

    AT&S hatte erst am vergangenen Dienstag die Prognose für das Geschäftsjahr 2018/19 nach oben geschraubt und selbst die Latte klar höher gelegt. So erwartet der Konzern nun ein Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent. Bei der EBITDA-Marge rechnet die Geschäftsführung nun mit 24 bis 26 Prozent. Grund dafür sind dem Unternehmen zufolge die höheren Umsätze aus dem Werk in Chongqing in China sowie Effizienzsteigerungsmaßnahmen und ein höherwertiges Produktportfolio.

    Umsatzplus von sieben Prozent

    Vor der Berichtslegung erwarten die befragten Analysten der heimischen Equity-Research-Häuser im Mittel für das zweite Quartal unterdessen ein Umsatzplus von 7 Prozent auf 306,1 Mio. Euro. Im Zweitquartal der Vergleichsperiode 2017/18 waren es zuletzt 286 Mio. Euro gewesen.

    Operativ gab es den Analysten zufolge deutliche Verbesserungen. So rechnen die Experten beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) im Mittel mit einem Zuwachs von 12,5 Prozent auf 84,1 Mio. Euro. Die zu erwartende EBITDA-Marge liegt mit 27,4 Prozent klar über der AT&S-Gesamtjahresprognose.

    EBIT ein viertel höher

    Der operative Gewinn (EBIT) zeichnet sich den Analysten-Prognosen zufolge knapp ein Viertel höher als bei der Vergleichsperiode ab. So würden im zweiten Quartal den Schätzungen zufolge im Mittel 50,7 Mio. Euro zu Buche stehen. Noch im Vorjahr waren es 40,3 Mio. Euro gewesen.

    Beim Nettogewinn fällt die Steigerung zum Zweitquartal des Vorjahres am stärksten aus: Unterm Strich sollte AT&S den Analysten zufolge mit einem Plus von 38,8 Prozent auf 37,1 Mio. Euro rechnen können. Im zweiten Quartal des Vorjahres lag der Gewinn nach Minderheiten bei 26,7 Mio. Euro. (APA, 29.10.2018)

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