Bundesdienst: Frauenanteil in Führungspositionen weiter gestiegen

28. Oktober 2018, 11:49
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In der höchsten besoldungsrechtlichen Einstufung lag der Frauenanteil zuletzt bei 35,3 Prozent

Wien – Der Frauenanteil in Leitungspositionen des Bundes ist weiter angestiegen. In der höchsten besoldungsrechtlichen Einstufung betrug dieser 2017 35,3 Prozent, insgesamt über alle Gruppen 42,1 Prozent, was einem kleinen Plus von 0,1 bzw. 0,2 Prozentpunkten entspricht. Der Gender-Controlling-Bericht mit den jüngsten Daten wird am Mittwoch dem Ministerrat vorgelegt.

Der jährliche Gender-Controlling-Bericht gibt Auskunft über den Anteil weiblicher Führungskräfte in den höchsten Besoldungsgruppen – getrennt nach Akademikerinnen, Maturantinnen und dem Fachdienst. Die Anteile von Frauen in Führungsjobs sind demnach seit 2006 auf allen Ebenen angestiegen. Den höchsten Anstieg gibt es in der Gruppe der Akademikerinnen. Auch im Vergleich zum Vorjahr sind die Frauenanteile mit Ausnahme des Fachdienstes in allen Bereichen angewachsen. Der höchste Anstieg im Vergleich zum Vorjahr war bei den Maturantinnen zu verzeichnen.

Seit 2006 ist der Frauenanteil in den höchsten besoldungsrechtlichen Einstufungen mehr als doppelt so hoch gestiegen (+7,6 Prozentpunkte) als der Frauenanteil insgesamt im Bundesdienst (+3,4 Prozentpunkte). Gemessen am gesamten Frauenanteil im Bundesdienst (42,1 Prozent) soll ihr Anteil in Führungsfunktionen weiter steigen. (APA, 28.10.2018)

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