HBO setzt in Zukunft auf "Intimkoordinatoren" für Sexszenen

    26. Oktober 2018, 12:52
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    Folgen von #MeToo: Mediatorin kam erstmals bei "The Deuce" über Porno-Business in den 1970er-Jahren zum Einsatz

    New York – Der US-Bezahlsender HBO ("The Sopranos", "Game of Thrones") kündigt an, in Zukunft alle seine Sexszenen in Serien nur noch in Beisein eines "Intimkoordinators" verwirklichen zu wollen.

    Das Berufsbild des "Intimkoordinators" umfasse Mediation zwischen Schauspielern, Regisseuren, Produzenten und Crew, berichtet der US-Branchendienst Deadline. In der HBO-Serie "The Deuce" von David Simon geht es um das Porno-Business in den 1970er-Jahren geht, kam dieser zum ersten Mal zum Einsatz.

    Alicia Rodis sah sich die Drehbücher an, besprach die Sexszenen bevor sie gefilmt wurden und führte mit den Schauspielern Einzelgespräche. Die Anregung für den neuen Job gab die Schauspielerin Emily Meade ("The Deuce") im Zuge der #MeToo-Debatte. (red, 26.1.2018)

    • In der Serie "The Deuce" geht es um die Anfänge des Porno-Geschäfts.
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      In der Serie "The Deuce" geht es um die Anfänge des Porno-Geschäfts.

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